Museum Altes Zeughaus
Dieses Jahr verstecken sich gelebte Traditionen hinter den Kalendertürchen

Auch in diesem Jahr wird die Fassade des Museums Altes Zeughaus ab dem 1. Dezember in einen riesigen Adventskalender verwandelt. Hinter den Türchen verstecken sich Fotografien von gelebten Traditionen von Philipp Künzli und Oliver Lang.

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Seit Jahren werden am Museum Altes Zeughaus Türchen geöffnet. (Archiv)

Seit Jahren werden am Museum Altes Zeughaus Türchen geöffnet. (Archiv)

Hanspeter Bärtschi

Die Bastiansfeier in Olten, das Freischarenmanöver in Lenzburg oder «s'Öufi»: in den Kantonen Solothurn und Aargau werden zahlreiche Traditionen gelebt. Fotografien einer Auswahl dieser Traditionen schmücken den diesjährigen Adventskalender des Museums Altes Zeughaus und zeugen von der kulturellen Vielfalt der beiden Kantone. Das teilt der Kanton am Donnerstag mit.

Die beiden Fotografen

Oliver Lang lebt in Lenzburg und arbeitet als freier Fotograf mit den Schwerpunkten Architektur, Reportagen und Werbung. Er wurde für seine Arbeit national und international ausgezeichnet.

Philipp Künzli lebt in Olten und Zürich. Nach seiner Ausbildung zum Motion Graphics Artist gründete Philipp Künzli seine Firma frameworks. 2011 wurde Künzli mit dem «Werkjahr des Kantons Solothurn» ausgezeichnet. Philipp Künzli arbeitet seit 2009 als Cinematograph und freier Photograph in der Schweiz. (mgt)

Die Bilder stammen allesamt aus dem Buch «Säen, dröhnen, feiern. Lebendige Traditionen heute». Entstanden ist die Publikation mit den Fotografien von Philipp Künzli (SO) und Oliver Lang (AG) aus dem bikantonalen Projekt «Immaterielles Kulturerbe Aargau-Solothurn».

«Den beiden Fotografen ist es gelungen, einen unkonventionellen und lebendigen Blick auf die gelebten Traditionen in den beiden Kantonen zu werfen», schreibt die Stadt. (sks)