Stadtfest
Die Weststadt zeigt, was sie drauf hat

Nach einem Jahr Unterbruch wurde in der Weststadt wieder gefeiert. Rund 500 Besucher zählte die Quartierarbeiterin Regula Aepli am diesjährigen Weststadtfest.

Katharina Arni-Howald
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Rund 500 Besucher kamen für Musik, Essen und Unterhaltung in die Weststadt.
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Rund 500 Besucher kamen für Musik, Essen und Unterhaltung in die Weststadt.
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Quartierfest Weststadt Solothurn 2017
Rund 500 Besucher kamen für Musik, Essen und Unterhaltung in die Weststadt.
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Hansjörg Sahli

Eigentlich wäre Annika gerne Akrobatin geworden, doch dann brach sie sich das Steissbein und aus war der Traum. «Nun bin ich eine Seiltänzerin und das ist auch recht.» Vor dem Quartierspielplatz Tannenweg machen sich die Schüler der dritten und vierten Klasse des Schulhauses Brühl auf ihren grossen Auftritt bereit. «Ein bisschen bin ich schon nervös», sagt Clown Luca mit den mit blauer Farbe aufs Gesicht gemalten Tränen.

Nicht anders ergeht es Nevio, der als Zirkusdirektor und Musiker wie andere gleich in zwei Rollen schlüpfen muss. Nach dem Befinden gefragt meint er: «Es «geit», aber innerlich «schlottere» ich schon ein bisschen.» Ob als Zirkusdirektor, Clown, Jongleur, Zauberkünstler oder wildes Tier, die Schüler haben sich für ihren grossen Auftritt am Quartierfest Weststadt gut vorbereitet. Seit Ende der Frühlingsferien stand pro Woche ein «Zirkustag» auf dem Stundenplan, an dem für den grossen Auftritt gebastelt, genäht und Texte einstudiert wurden.

Der Zirkus Brühletty

Im proppenvollen Zelt, wo Eltern, Freunde und Besucher Platz genommen haben, steigt die Spannung. Alle warten auf den Zirkus «Brühletty». Und es dauert nicht lange da wird geklatscht und gejubelt. Der Applaus gilt nicht nur den Akteuren, sondern auch den Lehrkräften, die im Hintergrund Grosses geleistet haben.

«Es ist gut, dass wir in diesem Jahr ein grösseres Zelt bestellt haben», freut sich Regula Aepli, die als Quartierarbeiterin mit einem siebenköpfigen Team das Fest organisiert hat. Froh darüber sind auch der Kinderchor Brühl, die türkische Tanzgruppe Agîre Welat, die Jugendband DEET und das Trio Jazz for Friends, die ebenfalls Besucher in Massen anziehen. Mit dabei auch Alphornbläser, die auf der grünen Wiese Heimatgefühle wecken.

Stadtpolizei zeigt Flagge

Inmitten des Kunsthandwerkmarktes haben Martin Nobs und Beat Zürcher von der Stadtpolizei ihr Zelt aufgeschlagen. Seit der letzten Gemeindeversammlung wissen wir, wie geschätzt ihr Wirken in den Quartieren ist. Prompt kommt eine junge Frau auf die beiden Polizisten zu. Mit «Ich wollte sie schon lange fragen...» beginnt sie ihr Anliegen vorzutragen und stösst auf offene Ohren.

Wie an jedem grossen Fest ist für den kleinen und grossen Hunger gesorgt. Pizzen, Crêpes sowie kurdische und indische Spezialitäten sowie ein reichhaltiges Kuchenbuffet finden bei den Erwachsenen reissenden Absatz, während sich die Jugend unter anderem auf der Rollbahn, am Rundlauf oder beim Basteln vergnügt.

«Bis jetzt sind wir sehr zufrieden mit dem Ablauf des Festes.» In ihrer ersten Bilanz freut sich Regula Aepli am frühen Abend über das Wetterglück, die unerwartet grosse Besucherzahl und die unzähligen Helfer, die zum Gelingen beigetragen haben. «In der Weststadt gibt es viele Leute, die sich in irgendeiner Form für das Quartier einsetzen.» Eine davon ist Veronika Christen, die betont, wie sichtbar an diesem Tag die kulturelle Vielfalt im Quartier ist und gleich wieder verschwindet, weil ihre Hilfe überall gefragt ist.