Damit hatte die zweite Instanz den Entscheid des Bau- und Justizdepartements, Tempo 30 sei nicht zulässig, umgestossen. Die Gegnerschaft findet das letzte Urteil «rein politisch motiviert» und verspricht sich vom Bundesgericht in Lausanne eine neutralere Sicht der Dinge.

Offenbar nicht mehr an einem Weiterzug interessiert ist der Touringclub der Schweiz TCS, Sektion Solothurn, der sich mit einer separaten Beschwerde gegen die Absicht der Stadt gewehrt hatte, eine flächendeckende Tempo-30-Zone im Hubelmattquartier einzuführen.

Das Geschäft war seinerzeit auch im Gemeinderat umstritten. Die Rest-Gegnerschaft hofft, den TCS doch noch zu einem Weiterzug bewegen zu können – bis Ende Monat hat sie dazu noch Zeit. (szr)