Schnitzelbankgruppe
Die «Spötter» treten mit Glamour von der Värslibühne

Nach dem Ende der «G.O.R.P.S.» im vergangenen Jahr verlassen nun auch die «Spötterfunkä» den honolulesischen Schnitzelbank-Olymp.

Andreas Kaufmann
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Die «Spötterfunkä» im Bild
16 Bilder
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Auftritt beim "Blosoball"
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Auftritt beim "Blosoball"
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Auftritt beim "Höflisingen"
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Auftritt beim "Höflisingen"
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Auftritt beim "Höflisingen"
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Auftritt beim "Höflisingen"
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Auftritt beim "Höflisingen"
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Immer gern war die Truppe auch beim Kinderumzug dabei
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Immer gern war die Truppe auch beim Kinderumzug dabei
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Unterwegs...
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Im Land von 1001 Nacht
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Zwergenaufmarsch
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit in Zivil
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit Auf Besuch im Mittelalter
Die «Spötterfunkä» im Laufe der Zeit In denkwürdiger Erinnerung: mit Kamel am Kinderumzug

Die «Spötterfunkä» im Bild

Zur Verfügung gestellt

Allgemeines Bedauern in der Schnitzelbank-Szene: Das Versli-Sextett der «Spötterfunkä» verabschiedet sich diese Fasnacht von der städtischen Schnitzelbank-Bühne. «Wir haben viel Echo in diese Richtung gehört», sagt dazu Peter Vetsch. Als Götter verkleidet behaupten sie sich in ihrer letzten glamourösen Amtszeit, um bald danach ihr Leben als Normalsterbliche anzutreten.

«Wir gehen als Gruppe unter“

Wer die heitere Truppe abseits der Bühne antrifft, merkt sofort, dass es nicht der Spass ist, der ihr vergangen ist. «Auch wenn es wehtut: Der Aufwand für Kostüme und Verse ist jeweils sehr gross», sagt Rebekka Vetsch im Rückblick. Und so sei es jetzt an der Zeit für eine neue Phase: Tatsächlich war es die Liebe zum Detail, ja beinahe zur Perfektion, an der man beständig festhielt – derentwegen die Bänkler aber geschätzt wurden. «Wir funktionieren als Puzzle, das nicht auskommt ohne jedes einzelne Puzzleteil», erklärt Peter Vetsch. «Deshalb gehen wir als Gruppe unter.»

Wer war «Tante Fritz»?

Vor rund zehn Jahren aus der Frauengruppe «Nasestüber» hervorgegangen, trat neben den vier Frauen Heidi Dizerens, Rebekka Vetsch, Erika Burki und Corinne Kaiser auch der hinter der Bühne tätige Värslischmied Peter Vetsch plötzlich ins Rampenlicht. Und kurze Zeit später ward in Thomas von Arx ein Gitarrero gefunden, der die vorige «Nasestüber»-Instrumentalistin würdig vertrat.

Nachdem die Gruppe den vorigen Bänklernamen zu Grabe getragen und sich stattdessen demokratisch zu «Tante Fritz» durchgerungen hatte, verwarf man die Idee, um sich in letzter Instanz zu den «Spötterfunkä» umzutaufen. «Ein wunderbarer Name, den sich die Leute leider nicht merken können», meint Heidi Dizerens schmunzelnd. «Die mit em Kamel am Chinderumzug», sei hingegen das bekanntere Erkennungsmerkmal, weiss Corinne Kaiser.

In bleibender Erinnerung

Ebenso hat man die lustige Sechserformation als Fliegercrew «Spött-Air» in Erinnerung, die am Höflisinge hunderte LED-Papierflieger ins Publikum schickte – oder dann als Chicago-Gang mit aufgemotztem Cadillac, als Minnesänger oder als Sommerfans in Badeanzug, die am Kinderumzug Glacé verteilten. In Erinnerung bleiben werden die «Spötterfunkä» so oder so als «kein Gramm normale» Truppe, die – und das wollen wir doch innig hoffen – wie bisher auch ausserhalb der Fasnacht «s Chaub» machen wird.

«Spötterfunkä»: Spontane Auftritte in den Solothurner Beizen. Und an Anlässen: Samstag, 2. März, 12 Uhr, Kapuzinerkloster. So, 3./Di 5. März, jeweils 19.30 Uhr, Fasnachtsabend Stadttheater.

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