Ferienpass

Die Solothurner Ferienpass-Kinder haben den Fisch am Haken

Fischen macht Freude. An einem Weiher in Riedholz wurde dem Nachwuchs alles über den Anglersport beigebracht. Die Kinder zeigten sich begeistert, nach einer kurzen Lernzeit selbst den ersten Fisch vom Haken zu holen.

7.50 Uhr, Schulparkplatz, Riedholz: Gut ausgerüstet stehen sie bereit, beinahe alle mit einer eigenen Fischerrute. Die Kinder, die am Ferienpass «Fischen am Weiher» teilnehmen, sind vorbereitet. Begleitet vom Fischereiverein Solothurn und Umgebung machen sie sich auf zum nahen Weiher, ein Pachtgewässer des kantonalen Fischereiverbandes, um Jungfischer auszubilden. Hechte, Karpfen oder Rotfedern schwimmen hier, erklärt Kim von Arx, einer von vier Kursleitern. Die Fischer setzen den Kindern ihre Ruten zusammen, bringen den Köder am Haken an und werfen diesen aus - auch zur Stelle sind sie, um Angelhaken aus Ästen und Blättern zu befreien, denn die ersten Würfe der Kinder landen meist nicht im Wasser.

Nach kurzer Lernzeit verteilen sich die Jungfischer um den Weiher. Haben sie ihren Lieblingsplatz gefunden und den Köder erfolgreich platziert, üben sie sich in der wichtigsten Disziplin des Fischens: der Geduld. Ruhig stehen sie am Ufer und beobachten die leuchtorangefarbenen Zapfen. Die friedliche Atmosphäre währt nicht lange, denn schon bald zappeln die ersten Fische am Haken und mit ihnen die Kinder am Ufer. «Die Rotfedern beissen heute Morgen gut», sagt eines der Kinder fachmännisch, während es an der Kurbel dreht.

Begeisterte Hobbyfischer

«Es ist ein super Gefühl, einen Fisch an der Angel zu haben», erklärt Christian aus Solothurn seine Begeisterung. Für Luc aus Riedholz ist die Fischerei das Coolste, gleich nach Fussball. Das einzige Mädchen unter den Teilnehmenden, Yara aus Biberist erzählt, dass sie die Fischerei dank ihrem Onkel und ihren zwei Brüdern kenne. «Es sah spannend aus und ich wollte es auch versuchen. Hoffentlich fange ich einen Fisch.» Nur wenige Minuten später erfüllt sich ihr Wunsch. Der Zapfen bewegt sich und Yara fängt an zu kurbeln. Eine kleine Rotfeder hängt am Haken. Doch der Fisch ist als Beute zu klein und muss zurück ins Wasser. Der Nachwuchsfischerin ists egal, sie strahlt übers ganze Gesicht.

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