Bereits trafen sich die Narren zur Eröffnungssitzung - zum letzten Mal geleitet von Ober-Ober Max Kaeser. «Ab Hilari d’Narre tüe regiere, drum im Gmeindrotssaal mir üs formiere.» Damit hiess Ober-Ober Max Kaeser die rund 60 führenden Närrinnen und Narren und die Vorstandsmitglieder der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft UNO im Gemeinderatsaal willkommen.

Kampf um eine Wagenbauhalle

In seiner Ansprache wurde Kaeser denn auch etwas politisch. Während seiner bisherigen Amtszeit habe er bei Stadtpräsident Kurt Fluri stets für eine zunftübergreifende Wagenbauhalle geweibelt. Diese sei nötig, weil etliche Zünfte ihre alten Hallen abgeben müssen.

Geduldig habe er Fluri die Bedeutung einer solchen Halle für die Zünfte näher gebracht, sagte Kaeser. Er habe der Stadt auch einen Standortvorschlag gemacht. Noch hat die Stadt aber keinen Entscheid gefällt. «In meinen letzten fünf Monaten als Ober-Ober werde ich weiter hartnäckig für diese Halle kämpfen», versprach Kaeser, ganz nach dem aktuellen Fasnachtsmotto «Avanti Soletti».

Alles paletti für die «Soletti»

Was die kommende Fasnacht angehe, mache er sich keine Sorgen, sagte der Ober-Ober weiter. «Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und sind im Zeitplan.» Die beiden Umzüge vom 2. und 4. März laufen wie gehabt.

Zum dritten Mal wird weiter der Fasnachtsfreitag durch Guggenmusiken belebt. Nach der dreijährigen Versuchsphase wird dann eine Bilanz gezogen und über die Zukunft des Anlasses entschieden.

Plakettennarr Toni Armbrust meinte, nachdem die Qualität der letzten Fasnachtsplaketten nicht immer ganz habe überzeugen können, seien bei der aktuellen keine Probleme zu erwarten. Im Übrigen sei die ganze Plakette ausschliesslich «Made in Switzerland».

Es wird wieder prämiert

Bereits jetzt können sich interessierte die Anmeldung für den Nachwuchsumzug vom Schmutzigen Donnerstag von der Homepage herunterladen oder, wie in alten Zeiten, ein Formular beim Cherzenjeger in der Altstadt holen. Anmeldungen für die Beizenprämierung gehen hingegen direkt an oohomax@solnet.ch (Anmeldeschluss ist der 31. Januar).

Zuletzt bedankte sich der Ober-Ober noch bei der Einwohnergemeinde, dem BSU, der Stadtpolizei, dem Werkhof, den Samaritern und der MFK, ohne deren Mithilfe die Fasnacht nicht durchgeführt werden könnte. (fm/uno)