Unter Mausharts Führung habe sich die VHS als gemeinnützige Institution mit einem breit gefächerten Angebot zu einer modernen, leistungsfähigen Organisation mit solider finanzieller Basis entwickelt, die in Partnerschaft zu Kanton und Gemeinden «Bildung für alle» anbiete, betonten VHS-Geschäftsleiterin Barbara Käch und Regierungsrat Remo Ankli. Dieser die gesellschaftlichen Herausforderungen, die von der innovativen VHS mit der Devise beantwortet werden: «Lernen ohne Grenzen» und «Lernen fürs Leben». Denn: Die Investition in Bildung ermögliche erst wirtschaftliche Prosperität.

Wichtige Spuren hinterlassen

«Mit Bildung helfen wir Menschen zu echter Partizipation», hatte Maushart das Credo für sein langjähriges Engagement für die VHS zugunsten von Einheimischen und Zuwanderern umschrieben. 2016 hatten 3700 Personen an Kursen zur Allgemeinbildung, in Spracherwerb und Freizeitgestaltung teilgenommen.

Ein wesentliches Anliegen der Volkshochschule sind die im Auftrag von Kantonalämtern durchgeführten und letztjährig von 550 Beteiligten besuchten Deutsch-Integrationskurse, dazu firmeninterne Förderveranstaltungen, 135 Diplomkurse zur «Nachholbildung» und «Frauenkurse». Betriebswirtschaftlich erlebte die Schule, die letztjährig an die Hauptbahnhofstrasse umgezogen ist, ein erfolgreiches Jahr, das sie mit einem Gewinn von 84'000 Franken und einem Eigenkapital von 432'000 Franken abschloss.

Die gut besuchte Vereinsversammlung in Schloss Waldegg genehmigte die Jahresrechnung und entlastete den Vereinsvorstand, aus dem der seit 2003 mitarbeitende Rolf Steiner, bekannt als früherer Solothurner Schuldirektor, mit ehrenden Worten verabschiedet wurde. «Wir wollen die hohe Qualität unserer Kurse halten und unser vielfältiges Angebot im engen Dialog mit Auftraggebern und gesellschaftlichen Forderungen weiter entwickeln», betonte Josef Maushart, der neben der Verantwortung für sein Unternehmen und neben seinem Kantonsratsmandat künftig im Vorstand mitwirkt.

Gewürdigt als «Vorbild, das in der Volkshochschule und in der Bildungslandschaft als integere Persönlichkeit wichtige Spuren hinterlässt», hatte Maushart seine Nachfolge seit einem Jahr vorbereitet.

Der seit 2009 mitbeteiligte Vizepräsident Stephan Hug, der gemäss skizzierter Biografie «interkulturell denkt und fühlt» will sich in allen Bereichen für das Volkshochschul-Grundanliegen einsetzen, dass «Bildung, Kultur und Musik für alle erschwinglich» sein sollen. Ihm zur Seite steht der mit herzlichem Beifall bestätigte, ehrenamtlich tätige Vorstand, dessen bisherige Mitglieder Beat Käch, Esther Luterbacher, Stefan Zumbrunn und René Rudolf mit den beiden neuen Kräften Tamara Mühlemann und Bernhard Mollet ergänzt wurden.

Zum Abschluss der Versammlung fand eine mit Applaus beendete Lesung von Autor Guy Krneta aus seinem Buch «D Mönsche si gliich verschide» statt.