Eigentlich war es das grosse Thema 2015 gewesen. Doch der finale Showdown fand erst mit der Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016 statt: Die Stimmberechtigten von Zuchwil und Solothurn hatten darüber zu befinden, ob ihre Gemeinden fusionieren wollten. Dann platzte die Seifenblase und zurück blieben lediglich zwei ernüchterte Gemeindepräsidenten.

In Kurt Fluris Solothurn war die Ablehnung von «Top 5» mit 53,4 Prozent Nein-Stimmen deutlicher gewesen als in Stefan Hugs Zuchwil, das aber mit 51,6 Prozent Nein-Stimmen die Fusion trotz winkender finanzieller Vorteile auch verworfen hatte.

Immerhin stimmten in beiden Gemeinden mehr als 60 Prozent der Stimmberechtigten ab, wobei Zuchwil nur auf Druck der Gemeindeversammlung überhaupt so lange im Rennen geblieben war – der Gemeinderat hatte sich eigentlich der Fusion verweigert.

«Nicht vergebens»

Nur wenige Wochen zuvor hatten Derendingen, Luterbach und Biberist bereits an ihren Gemeindeversammlungen das Fusions-Boot verlassen. Umso grösser war nun die Enttäuschung beim Wirtschafts- und Polit-Establishment, dass nicht einmal die Fusion der zwei bedeutendsten noch im Rennen verbliebenen Kommunen zustande gekommen war.

Die jahrelange Vorarbeit und die 445 000 Franken, die in das «Top-5»-Projekt investiert worden waren, seien aber nicht vergebens gewesen, beteuerten die Verlierer. Denn sie waren auch an diesem für sie schwarzen Tag überzeugt: «Das Thema Fusion kommt wieder auf den Tisch.

Der neue Einsiedler

Für Schlagzeilen sorgte einmal mehr die Einsiedelei in der Verenaschlucht: Nach Querelen mit ihrer Arbeitgeberin, der Bürgergemeinde Solothurn, verliess Schwester Benedikta nach nur eineinhalb Jahren die Klause im Februar wieder. Nach einer Grundsatzdiskussion wählte der Bürgerrat im Herbst dann den württembergischen Ex-Polizisten Michael Daum zum neuen Einsiedler.

Michael Daum

Für Schlagzeilen sorgte einmal mehr die Einsiedelei in der Verenaschlucht: Nach Querelen mit ihrer Arbeitgeberin, der Bürgergemeinde Solothurn, verliess Schwester Benedikta nach nur eineinhalb Jahren die Klause im Februar wieder. Nach einer Grundsatzdiskussion wählte der Bürgerrat im Herbst dann den württembergischen Ex-Polizisten Michael Daum zum neuen Einsiedler.  

Der Abgang des Stadtplaners Daniel Laubscher

... kommt in Solothurn eher selten vor: Dass Kaderpersonal den Hut nehmen muss, weil es nicht mehr genehm ist. So geschehen im Stadtbauamt, das ab dem 1. Juli auf die Dienste von Stadtplaner Daniel Laubscher verzichtete. Gegenseitiges Stillschweigen war vereinbart worden, sodass der Spekulation Tür und Tor offen standen. Fest stand, Laubscher, seit etlichen Jahren in Amt und Würden, hatte schon länger vor dem unfreiwilligen Abgang seine baupolizeilichen Kompetenzen abgeben müssen. Dazu kamen offenbar Reibereien mit seiner Chefin Andrea Lenggenhager, Leiterin Stadtbauamt. Differenzen soll es um einen von ihr persönlich zurückgezogenen und von Laubscher bearbeiteten Gestaltungsplan sowie um den Jury-Bericht zur Testplanung der Ortsplanungsrevision gegeben haben. Im November konnte der ehemalige Stadtplaner aber in Bern eine neue Stelle antreten. (ww)

Was in Grenchen gang und gäbe ist,

... kommt in Solothurn eher selten vor: Dass Kaderpersonal den Hut nehmen muss, weil es nicht mehr genehm ist. So geschehen im Stadtbauamt, das ab dem 1. Juli auf die Dienste von Stadtplaner Daniel Laubscher verzichtete. Gegenseitiges Stillschweigen war vereinbart worden, sodass der Spekulation Tür und Tor offen standen. Fest stand, Laubscher, seit etlichen Jahren in Amt und Würden, hatte schon länger vor dem unfreiwilligen Abgang seine baupolizeilichen Kompetenzen abgeben müssen. Dazu kamen offenbar Reibereien mit seiner Chefin Andrea Lenggenhager, Leiterin Stadtbauamt. Differenzen soll es um einen von ihr persönlich zurückgezogenen und von Laubscher bearbeiteten Gestaltungsplan sowie um den Jury-Bericht zur Testplanung der Ortsplanungsrevision gegeben haben. Im November konnte der ehemalige Stadtplaner aber in Bern eine neue Stelle antreten. (ww)

Die Wagabunten ziehen um

Eine Wagenattrappe mit der Aufschrift «Wagenplatz statt Wasserstadt» war der letzte Gruss der Wagabunten, ehe sie am 8. August ihren illegalen Standplatz an der Westumfahrung Richtung Biberist verlassen hatten. Zuvor hatte den Alternativ-Einwohnern von Solothurn Stadtpräsident Kurt Fluri in einem Ultimaturm die Zwangsräumung angedroht.

Abschiedsgeschenk

Eine Wagenattrappe mit der Aufschrift «Wagenplatz statt Wasserstadt» war der letzte Gruss der Wagabunten, ehe sie am 8. August ihren illegalen Standplatz an der Westumfahrung Richtung Biberist verlassen hatten. Zuvor hatte den Alternativ-Einwohnern von Solothurn Stadtpräsident Kurt Fluri in einem Ultimaturm die Zwangsräumung angedroht.

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