Solothurn

Die Public-Viewing-Saison beginnt bereits am Samstag

Micha Rusterholz organisiert die «Beacharena».

Micha Rusterholz organisiert die «Beacharena».

Als WM-Appetitanreger beginnt in der «Beacharena» beim CIS die Public-Viewing-Saison schon am Samstag. So kann um 20.45 Uhr auf dem 28-Quadratmeter-LED-Bildschirm das Finale der Champions League geschaut werden.

Freitagmorgen - Micha Rusterholz blickt in den blauen Himmel, wo sich die Regenwolkendecke in Fetzen auflöst und die Sonne den Sand bereits wieder trocknet: «Und jetzt acht Wochen lang ein solches Wetter.»

Ein frommer Wunsch, zu dem er aber allen Grund hat. Am liebsten möchte der Organisator der «Beacharena» im Areal des Sportzentrums CIS den Wettergott als wichtigen Partner auf seiner Seite wissen. Und dies nicht nur, weil trockener Sand das Ferienfeeling besser vermitteln kann als von Regen durchnässter Sand.

Micha Rusterholz, Organisator der Beacharena im Interview

Micha Rusterholz, Organisator der Beacharena im Interview

So werden im Areal hinter der Sporthalle ab 12. Juni alle Weltmeisterschaftsspiele (ausser jene, die um drei Uhr morgens starten) über die Leinwand flimmern - und dies unter freiem Himmel.

«Der 28-Quadratmeter-LED-Bildschirm wurde eingeflogen», kommentiert Rusterholz. Gestern Abend stand dieser bereit für das erste Event. Und schon am Samstag startet der Betrieb auf rund 3500 Quadratmetern Eventgelände. Erster Appetizer für die WM: das Finale der Champions League um 20.45 Uhr. Die Türöffnung ist bereits um

18 Uhr. An einem Beachsoccer-Stadtturnier (7./9. Juni) und einer MiniBeachsoccer-WM für Kinder (14./15./21./22. Juni) wird sich Solothurns Fussballfangemeinde zudem auch von seiner aktiven Seite beweisen können.

Gemütlichkeit und Kultur

«Der Anlass richtet sich aber nicht nur an Fussballfans», so Rusterholz. Unter «brasilianische Lebensfreude» fasst er zusammen, was sein Veranstaltungsbouquet bis und mit 13. Juli versprühen soll.

Ebenso sollen Gemütlichkeit und Kultur im Vordergrund stehen. Stellvertretend für die Gemütlichkeit hat Rusterholz 100 Lounge-Sitzgelegenheiten organisiert, und so wird ein regelmässiger Loungebetrieb stattfinden.

Ebenfalls das kulturelle Programm soll in der «Beacharena» für Unterhaltung sorgen - mit Sandburgenbauen für Familien, mit diversen WM- oder Afterwork-Partys, weiteren sportlichen Live-Übertragungen auf Leinwand und mit Live-Bands.

Zu den Sitzmöbeln kommen weitere 800 bis 1000 Stehplätze sowie eine Tribühne für weitere 400 Besucher hinzu. «Grösser soll der Anlass auch gar nicht werden», findet Rusterholz. Zudem wird sich das outdoor-freudige Publikum der Stadt auf weitere Public-Viewing-Mitstreiter verteilen (siehe Kasten).

«Ich werde sogar auf Harry Kunz' Angebot in der Reithalle aufmerksam machen, für den Fall, dass es in Strömen regnen sollte. Für leichten Schauer haben wir selber aber auch Unterstände.»

Neben zahlreichen externen Dienstleistern sind 25 Helfer seit einigen Tagen mit dem Aufbau beschäftigt. 40 weitere Personen werden abwechselnd im Service tätig sein. Natürlich braucht Rusterholz nicht zu verheimlichen, dass sein Team und er hier ein Grossprojekt stemmen.

Umso froher sei er, bei Lieferanten und Dienstleistern für seinen Anlass auch auf gute bis überaus generöse Bedingungen zu stossen, oft auch mit Gegenleistungen in Form von Firmenapéros. «Ohne dieses Entgegenkommen hätten wir das Projekt finanziell nicht meistern können», sagt er offen.

Minigolfplatz ade!

Ein ungewohnter Anblick auf der Südseite des CIS-Areals: Dort, wo noch vergangenen Sommer die Solothurner Minigolfer auf ihre Rechnung kamen, findet sich am Samstag eine planierte Kiesfläche.

Nachdem für das neue Beach-Soccer-Feld damals schon einige Bahnen demontiert werden mussten, hat Rusterholz und sein Team vor einigen Tagen auf dem überwucherten Areal auch die restlichen Bahnen entfernt.

«Nur sind wir dabei unerwartet auf rund 40 Tonnen Bauschutt gestossen, die wir in rund 60 Mannstunden abtragen mussten», schildert Rusterholz. Der Platz soll nun für den Kundenbereich des Public Viewings bereitstehen.

«Wir haben schon vier grössere Kundenapéros mit mehr als 350 Personen und viele Gruppen in der Grösse zwischen 25 und 70 Leute an Bord geholt.» Indem sich die Zeltaufteilung variieren lässt, können je nach Gruppengrösse auch mehrere Anlässe gleichzeitig stattfinden.

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