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Die Post baut ihr Filialnetz in Solothurn auf leisen Sohlen aus

Die Post möchte zwei neue Standorte demnächst beziehen. Zum einen ist sie bereit in die ehemalige Raiffeisenfiliale am Kronenstutz einzuziehen, zum anderen möchte sie auch an der Wengistrasse eine neue Poststelle eröffnen.

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Die Post möchte noch kein konkretes Datum für den Auszug aus dem Solout Gebäude nennen.

Die Post möchte noch kein konkretes Datum für den Auszug aus dem Solout Gebäude nennen.

Solothurner Zeitung

Die Post krempelt ihr Filialnetz in Solothurn derzeit kräftig um. Zwei neue Standorte will der gelbe Riese demnächst beziehen. Zum einen hat die Post angekündigt, in die ehemalige Raiffeisenfiliale am Kronenstutz einzuziehen. Dort sind die früheren Bankomaten provisorisch mit Holztafeln abgedeckt.

Die zweite Baustelle befindet sich nahe beim Westbahnhof. Im Mobiliar-Gebäude an der Wengistrasse 26 arbeiten Handwerker an einer neuen Poststelle. Diese soll die fensterlose Kellerfiliale im Soussol des ehemaligen Solout/ABM-Gebäudes ersetzen. Dort kann man nicht mehr von der Vorderseite des Gebäudes in die Post gehen, seit im Januar Solout ausgezogen ist. Notdürftig ist ein Hinweis an der Türe angeklebt.

Keine Klarheit über Umzugsdatum

Lärm will die Post bei ihren Umbauarbeiten jedoch nicht verursachen. Nicht einmal leise Töne sind aus der Konzernzentrale des gelben Riesen zu hören. Zwar hatte die Post bereits vor einem Jahr angekündigt, nach Auslaufen des Vertrages Ende April aus dem Solout-Gebäude auszuziehen. Doch nicht einmal dieses Datum wollte die Post nun bestätigen. Es sei noch nichts spruchreif, sagt Post-Sprecherin Yvonne Raudzus auf Anfrage. Man werde mit Flyern informieren, wenn konkrete Details bekannt seien.

Bereits vor knapp einem Jahr hatte die Post angekündigt, das heutige Angebot im Hauptbahnhof möglicherweise durch eine Postagentur zu ersetzen, weil der Zugang zur Liegenschaft seit dem Umbau des Bahnhofplatzes erschwert sei. Auch die Frage, wie es im Hauptbahnhof weitergeht, liess die Post offen. «Wir melden uns, wenn etwas spruchreif ist», sagte Sprecherin Raudzus.

Rund 2500 Quadratmeter Büro- und Verkaufsflächen sind im ehemaligen Solout-Gebäude jetzt ausgeschrieben. Letzter Mieter in den unteren Stockwerken ist Confiseur Philipp Hofer, der im Parterre des Solout-Gebäudes ein Café betreibt. Er will vorderhand dort bleiben. (lfh)

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