Das Rennen war heuer für einmal schnell entschieden: Satte 86 Punkte Vorsprung hatte der Gewinner des Plakat- und Plakettenwettbewerbs für die Fasnacht 2014. Die Vereinigte Fasnachtsgesellschaft Solothurn (UNO) kürte das Werk «Vorwärts» von Kurt Leisi aus Langendorf zum Sieger.

20 Juroren

Unter Anleitung von Ober-Ober Max Kaeser wurden Plakate und Plakettenvorschläge von neun Künstlern bewertet. Die knapp 20 Juroren bestanden aus dem UNO-Vorstand und den Ehren-Ober-Obern - der Ober-Ober selber enthielt sich wie üblich der Stimme. Im ersten Wahlgang wurden drei Vorschläge eliminiert. Der Jury waren die Namen der Künstler nicht bekannt. Es zählte die Originalität der Werke, aber auch deren Umsetzbarkeit. Punkte konnten an alle, oder nur an Entwürfe, die am besten gefielen, vergeben werden. Dies erklärt die Spannweite von 296 Punkten für das erstplatzierte Sujet- und 43 Punkten für das sechsplatzierte.

Gut bis sehr gut umsetzbar

Da die Haupteinnahmequelle der UNO der Plaketten-Erlös ist, wird jeweils in der zweiten Runde die Realisierbarkeit der Plakette speziell bewertet. Der geladene Fachmann zeigte sich über die Entwürfe begeistert: Alle wären sie gut bis sehr gut umsetzbar gewesen. Das gabs schon lange nicht mehr. Kurt Leisi setzte sich zuletzt deutlich durch. Auf Platz zwei landete Hans-Peter Bader aus Solothurn mit 210 Punkten. Auf dem dritten Platz folgte mit 159 Punkten Martin Schauwecker (Solothurn). (fm/uno)