Solothurn

Die Kanti-Sportanlage soll wieder «fit» werden

Der Allwetterplatz und die Laufbahn der Kantonsschule Solothurn sollen heuer und 2020 für 1,4 Millionen Franken saniert werden.

Sie erfüllt kaum mehr den Zweck, wofür sie gedacht ist – und lässt sich nur noch aufwendig unterhalten: Die Sportplatzanlage im südlichen und westlichen Teil des Kantonsschulareals, auf dem die Klassen teilweise ihren Sportunterricht abhalten. Sowohl der Allwetterplatz südlich des naturwissenschaftlichen Trakts als auch die im Süden des Grundstücks gelegene 130-Meter-Laufbahn stammen aus den 1960er-Jahren, wie Kantonsbaumeister Bernhard Mäusli auf Anfrage informiert.

Von Juli bis Oktober will der Kanton die Sanierung des Allwetterplatzes in die Hand nehmen, im Sommer 2020 dann die Laufbahn. Die intensivsten Sanierungsarbeiten sind für die Ferienzeit angesetzt.

Gesamtkosten von 1,4 Mio. Franken

«Der Allwetterplatz muss aufgrund seines schlechten Zustandes saniert werden», bestätigt Mäusli. Dies betrifft die Errichtung eines Fundaments mitsamt Entwässerung sowie eines Deckbelags. Nicht selten staut sich bei Niederschlag das Wasser auf dem Allwetterplatz. Ebenfalls in diesem Projekt werden die Weitsprunganlage neben dem Allwetterplatz und das Kugelstossfeld «gebrauchstauglich integriert», wie der Kanton weiter informiert.

Probleme mit dem derzeitigen Unterhalt

Vorliegende Pläne zeigen, dass der Allwetterplatz zudem für drei Basketballfelder resp. ein Handballfeld ausgelegt ist. Weiter sollen Bodenhülsen auch die Installation von Slackline-Seilen ermöglichen. Das Projekt wird mit einem Kostendach von 950'000 Franken veranschlagt. «Mit der Sanierung werden die jährlichen Unterhaltsmassnamen massiv gesenkt», erklärt Bernhard Mäusli weiter.

Das zweite Projekt betrifft die Wiederherstellung einer gebrauchstauglichen Laufbahn. In die Jahre gekommen ist dieser Teil der Sportanlage schon nur deshalb, weil das Sand-Schlacken-Gemisch, aus dem der Belag besteht, heute nicht mehr erhältlich ist, wie Mäusli ausführt. Entsprechend kann auch die Anlage nicht mehr unterhalten werden. Für dieses auf 2020 geplante Projekt wird mit Kosten in der Höhe von 450'000 Franken gerechnet.

Von Fachschaft gefordert

«Die Dringlichkeit beider Projekte wird seit mehreren Jahren von der Fachschaft der Kantonsschule gefordert», erklärt Mäusli – wobei der Allwetterplatz die erste Priorität in diesem Doppelprojekt einnimmt. Und so seien die beiden Vorhaben im Rahmen des planbaren Unterhaltes und aufgrund der Mehrjahresplanung ab 2019 «Hochbau» von den zuständigen Gremien bewilligt worden. Die derzeit laufende Baupublikation umfasst beide Projekte, «damit das formelle Baubewilligungsverfahren möglichst effizient erfolgen kann», so Bernhard Mäusli.

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