Gemeindeversammlung

Die Jungsozialisten fordern ebenfalls mehr Asylplätze

Die Juso Solothurn unterstützt die Motion «Mehr Plätze für Asylsuchende aus Konfliktregionen». (Symbolbild).

Die Juso Solothurn unterstützt die Motion «Mehr Plätze für Asylsuchende aus Konfliktregionen». (Symbolbild).

Die Juso Solothurn unterstützt die Motion «Mehr Plätze für Asylsuchende aus Konfliktregionen» von Christian Baur. Die Motion, die vormalig bereits mehrfach vor der Gemeindeversammlung gescheitert war, fordert nun zum wiederholten Male, dass die Stadt auf Anfrage des Kantons bis zu 50 Plätze mehr für Asylsuchende bereitstellt.

Es würde dem Bund, dem Kanton und dem Staatssekretariat für Migration dann mitgeteilt, dass die Stadt bereit sei, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, schlägt die Juso vor. Durch Schaffung finanzieller und personeller Ressourcen soll die Organisation menschenwürdiger Unterbringung und Betreuung sichergestellt werden. «Wir können auf dieser Ebene zwar nicht viel gegen die miserable Lage tun, doch deshalb sollten wir wenigstens tun, was wir können», schreibt die Juso in ihrem Communiqué.

«Genügend Mittel vorhanden»

Laut Juso habe die Stadt Solothurn genügend Geld und Mittel, um mehr als das vorgeschriebene Aufnahmesoll zu erfüllen. So haben sich andere Städte bereits dafür ausgesprochen, mehr Flüchtlinge aufzunehmen.

«Dies zeigt: Eine solche Praxis ist möglich und zielführend. Es ist zynisch zu behaupten, uns fehle es an den Möglichkeiten, wenn man bedenkt, dass Tausende monatelang in Zelten wohnen. Und wenn man bedenkt, in welchem Luxus wir leben», so die Juso weiter. Deshalb fordern die Jungsozialisten dazu auf, die Gemeindeversammlung vom kommenden Dienstag zu besuchen und der Motion zuzustimmen. (mgt)

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