Solothurn
Die Häuslebauer zügeln: Die Eigenheim-Messe wird in Zukunft auf dem Attisholz-Areal stattfinden

Die Eigenheim-Messe verlässt die Stadt und findet künftig auf dem Attisholz-Areal statt.

Fabio Vonarburg
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Wer ein Eigenheim plant, der kann sich jeden Frühling an der Eigenheim-Messe informieren. (Archivbild)

Wer ein Eigenheim plant, der kann sich jeden Frühling an der Eigenheim-Messe informieren. (Archivbild)

Hanspeter Bärtschi

Seit es sie gibt, gehörte sie zur Stadt. Die Eigenheimmesse Solothurn fand zum ersten Mal 2007 statt – bereits damals im CIS Sportzentrum. Doch nun bricht die Messe auf zu neuen Ufern – an die Aare, auf das Attisholz-Areal. Hier wird sie vom 18. bis 21. März 2021 Eigenheimbesitzer und solche, die es werden wollen, empfangen. Vorausgesetzt die Coronakrise macht keinen Strich durch die Planung. So wie dies bereits in diesem Jahr der Fall war.

«Der positive Nebeneffekt von Corona ist unser Umzug auf das Attisholz-Areal», sagt Jürg Moor, Leiter der Eigenheimmesse Solothurn. Warum denn das? «Durch die Corona-Krise hatten wir mehr freie Zeit und so begannen wir uns aus Neugier nach alternativen Standorten in der Region umzuschauen», sagt der frühere Leiter des TCS-Campingplatz in Solothurn.

Dabei stiess das Team in den sozialen Medien auf das Attisholz-Areal und war schnell begeistert, weil einiges besser sei, als im CIS, wie Moor ausführt. «Das CIS ist sehr verwinkelt und besteht aus mehreren Hallen», sagt Moor. Und so hätten sich auch schon Aussteller beschwert, dass viele Besucher gar nicht zu ihrem Stand vordringen. «Zudem mussten wir in der Halle jeweils einen Boden legen und konnten nicht mit Fahrzeugen hineinfahren.» Beide Punkteseien auf dem Attisholz-Areal gelöst.

Neuen Schwung in die Eigenheimmesse bringen

Bislang habe der neue Standort nur positive Reaktionen ausgelöst, berichtet Moor. Angst, dass die Eigenheimmesse durch den Wegzug vom Zentrum in die Peripherie an Bedeutung verliert, hat der Messeleiter überhaupt keine. «Wir machen keine Messe speziell für die Stadtbewohner, sondern für die ganze Region.»

Hier biete der neue Standort den Vorteil, dass das Parkplatzproblematik der letzten Jahre der Vergangenheit angehöre. Zudem signalisiert der Wegzug aus der Stadt einen Neustart. Im Sommer hat Jürg Moor zusammen mit seiner Partnerin Petra Bieri die Leitung der Messe von Benno und Monika Krämer übernommen. Sie waren über Jahre Herr und Frau Eigenheim. «Wir versuchen in die Messe neuen Schwung reinzubringen und neues auszuprobieren», sagt Moor.

So wird in der Ausgabe 2021 mehr Gewicht auf den Aussenbereich gelegt. Dies dank der Zusammenarbeit mit Jardin Suisse Solothurn, dem Unternehmerverband der Gärtner, der den Aussenbereich gestalten wird. Auch sonst hätten sich viele Aussteller angemeldet, ohne Risiko, wie Moor betont. Denn ob die Messe wegen Corona durchgeführt werden kann, wird im Januar entschieden.

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