An der Versammlung der Grünen Stadt Solothurn informierte Arjuna Adhihetty, Mitglied der Kommission für Planung und Umwelt, über die Umsetzung der Energiepolitik für die Stadt Solothurn. Der Masterplan Energie von 2009 ist überholt und sollte überarbeitet werden. Aktueller ist die Festschreibung des Ziels einer 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung.

Damit werden aber, wie schon im Masterplan, die Ziele nur grob vorgegeben. Der Referent wies darauf hin, dass SIA-Empfehlungen mit dem Fortschritt der Technik laufend aktualisiert würden und betreffend Energie die Basis der Ortsplanungsrevision bilden.

Während bezüglich Fernwärme viel erreicht wurde, sollte die Stadt zur Reduktion des Energieverbrauchs mit der Sanierung ihrer Liegenschaften vorangehen.

Beim Verkehr sind für die Partei konkrete Schritte nötig: Massnahmen zur Reduktion des motorisierten Privatverkehrs, Förderung von Langsamverkehr und öV sowie die Ermöglichung von Siedlungen mit autofreiem Wohnen.

Auch die im Juni zur Abstimmung kommende Revision des kantonalen Energiegesetzes – noch unter der Ägide von FDP-Regierungsrätin Esther Gassler erarbeitet – ist für die Grünen ein Schritt in die richtige Richtung und wird deshalb von ihnen unterstützt. (gs)