Ausstellung im Künstlerhaus S11

Die Freiheit der Wüste als künstlerischer Antrieb

Ein typisches Bild von Mohamed Bannour.

Die Ausstellung «Être de sable – Kunst als interkulturelle Sprache» mit Mohamed Bannour aus Marokko findet im Künstlerhaus vom 21. Juni bis 14. Juli statt. An der Vernissage am Freitag um 19 Uhr wird die Einführung durch Martin Rohde und Iren Rieder gehalten.

In Zusammenarbeit mit dem Solothurner Verein Moula Moula Suisse, der sich für den Austausch zwischen den Kulturen der Touareg in Marokko und der Schweiz einsetzt, zeigt das Künstlerhaus S11 den marokkanische Kunstschaffende Mohamed Bannour (Malerei und Kalligrafie). Er interpretiert traditionelle Zeichen und Symbole der afrikanischen Berber aus Grafik, Felsmalerei und Tattoos und verwandelt sie in moderne Kunst.

Schnupperateliers

Die Formen und Objekte auf seinen Bildern, das spezielle Licht und die verwendeten Farben stammen aus dem Umfeld seiner Wüstenheimat und werden zum Vorwand für die Suche nach Freiheit. Der Künstler ist während der Ausstellung anwesend. Als Rahmenprogramm zur Ausstellung bietet Mohamed Bannour Kalligrafie Ateliers für Kinder und Erwachsene an. Für Erwachsene werden am Sonntag 23. Juni, Samstag 6. Juli und am 13. Juli zwischen 12 und 14 Uhr Schnupperateliers durchgeführt. Anmeldungen werden auf alessandra.gemma@moulamoulasuisse gerne entgegengenommen.

Benefizveranstaltung

Am Samstag 22. Juni findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Stoerenkultur, dem Künstlerhaus und Moula Moula Suisse eine Benefizveranstaltung zum «Projekt Masram Bannour» in der Kulturgarage Solothurn statt. Im ersten Teil des Abends moderiert Anna Bürkli ein Gespräch mit Mohamed Bannour und Gergana Mantscheva zur Frage: «Kunst als interkulturelle Sprache?» Anschliessend wird das Kunst- und Kulturaustausch-Projekt in Südmarokko vorgestellt. Im zweiten Teil des Abends legt DJ Mike Stocker Weltmusik zur Jubiläumsdisco auf. (mgt)

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