Solothurn
Die ersten Runden an den Bike Days werden im Pfützenmeer-Graben gedreht

Die Ausstellerschar hat sich rund ums «Velodrome» im Solothurner Schanzengraben eingerichtet. Die Bike Days sind seit 16 Uhr geöffnet. Der Himmel hat seine Schleusen pünktlich geschlossen - was zurück bleibt sind Pfützen und Matsch.

Wolfgang Wagmann
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Erste Impressionen von den Bike Days am Freitagabend
24 Bilder
Erste Impressionen von den Bike Days am Freitagabend
Halsbrecherische Fahrt die Chatzentreppe hinunter
Danach gehts durch die Altstadt
Die Solothurner Bike Days sind eröffnet
Vor der St. Ursenkathedrale
Rasante Fahrt durch die Altstadt
Ein dreckiges Velo braucht seine Pflege
Erste Impressionen von den Bike Days am Freitagabend
Ja, Seilhüpfen geht auch mit dem Velo
Dreckige Beine...
Zeltstadt
Pfützen werden abgedeckt
Velofahrer drehen in der regendurchtränkten Wiese ihre Runden. Wir lange bleibt das noch so grün?
Hier ist es schon braun.
In der Rythalle
Bergauf
Bergab

Erste Impressionen von den Bike Days am Freitagabend

Hanspeter Bärtschi

Es wird «dirty» an den 4. Bike Days in Solothurn - trotz so mancher «Garette» Kies, die zwischen den Zelten hinter der Reithalle herangekarrt wird. Richtig lustig sehen die ersten Biker aus, die ihre Runden im Pfützenmeer-Graben drehen: braune Masern auf Montur und Haut. Doch die Stimmung ist locker, denn vorübergehend bescheint die Sonne die «Bike-Town» Solothurn. Leicht skeptisch ist Dominik Obrist: «Bis jetzt hatten wir hier immer gutes Wetter. Und darauf kommt es an.»

Der Mann am Stand der Huttwiler Firma «Flyer» muss es wissen - er ist bereits zum vierten Mal dabei. Und stellt gleich einmal richtig: «Unsere ‹Flyer› stehen für die entsprechende Schweizer Marke, auch wenn viele Leute das E-Bike generell so nennen.» Verändert habe sich in Solothurn innert weniger Jahre das Angebot an E-Bikes: «Zuerst waren es drei, vier Anbieter. Jetzt sind es über 20.» Das interessierte Publikum sei aber auch massiv jünger geworden.

Die meisten hier «sind sportlich unterwegs» meint Obrist mit Blick auf die vielen Bike-Anbieter. Direktverkäufe von E-Bikes gebe es hier am Stand «vielleicht zwei, drei über das Wochenende.» Doch das stehe auch nicht im Vordergrund: «Wir sind primär hier zum Beraten und informieren.»

Ein bunter Mix

Die Kleinsten drehen ihre Runden vor dem Baseltor, drinnen in der Reithalle öffnen BMX-Cracks ihre Trickkiste. Hochbetrieb ist auch auf dem spektakulären Minidrome in der Hallenmitte zu erwarten. Doch die ganz grosse Show gehört den Grossen draussen. Mit den spektakulären Jumps im Schanzengraben, die Schanzenlücken gesichert durch Netze.

Wobei - längst nicht alles in der Zeltstadt vor der Schanze dreht sich ums Bike selbst. Food- und Getränkestände, Tourismus-Anbieter bis ins Bündnerland oder Accessoire-Anbieter wie der Optik-Grossist Fielmann belegen grosse Flächen. Darunter auch die Firma «Gummi love». Falsch, wer zu weit denkt - unter dem Label gibts hier nur T-Shirts und Capes.

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