Das erklärt auf Anfrage Martin Brehmer, Leiter Abteilung Boden. In diesen Berichten wird dann erstmals die aus Sicht der Experten optimale Sanierungsvariante zu jedem der drei Deponiebereiche – Oberer Einschlag, Unterhof und Spitelfeld – aufgelistet sein. Derzeit könnten noch keine Angaben gemacht werden, in welche Richtung die Expertenberichte gehen, so Brehmer. Noch immer stehen von der Abdichtung des betroffenen Gebietes bis zur Komplettsanierung, die mehrere Hundert Millionen Franken kosten könnte, verschiedene Varianten zur Diskussion. Klar ist aber seit längerem: Ohne Sanierung geht es nicht.

Brehmer hofft, die Berichte bis spätestens Anfang November zu erhalten. Bis Ende Jahr wird das Amt für Umwelt intern die vorgeschlagenen Expertenlösungen diskutieren. Spätestens im Januar, so Brehmer, sollen dann die möglichen Sanierungsvarianten der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Sie bilden die Grundlage für den darauffolgenden Entscheid über die definitive Sanierungsvariante.

Aus Kostengründen etwa könnte dann auf die teuerste Variante verzichtet werden, sollte diese nicht zwingend sein. Denkbar ist auch, dass sich Anhänger der Wasserstadt für die Komplettsanierung einsetzen werden, da das Projekt nur dann umgesetzt werden kann. (lfh)