Stadttheater
Die Einsprachen gegen den Umbau des Stadttheaters sind vom Tisch

Die Einsprecher gegen die Sanierungs- und Umbaupläne ziehen ihre Beschwerden nicht an den Kanton weiter. Sie werden aber das Projekt weiterhin kritisch begleiten und das Gespräch suchen.

Lucien Fluri
Drucken
Teilen
Solothurner Stadttheater

Solothurner Stadttheater

Hanspeter Bärtschi

Der Umbau des Stadttheaters kann diesen Sommer ohne Verzögerungen starten: Die Einsprachen gegen die Sanierungs- und Umbaupläne sind definitiv vom Tisch. Dies teilten die Einsprecher heute Montag auf Anfrage dieser Zeitung mit. Man werde die Beschwerden nicht an den Kanton weiterziehen, sagte Einsprecher Fritz Sebald im Namen beider Beschwerdeführer. Diese hatten verschiedene Punkte am Projekt kritisiert. Dazu gehörte, dass die neue Regiekabine in den historischen Zuschauerraum gebaut wird und dass die Garderoben im ersten Stock liegen.

Wenig Chancen auf juristischen Erfolg

Am 5. März hat die Baukommission der Stadt Solothurn die beiden Einsprachen gegen das Projekt erstinstanzlich abgelehnt. Die Kommission hielt fest, dass die beiden Einsprecher nicht legitimiert seien, überhaupt Einsprache zu erheben (wir berichteten). Nach einem Gespräch mit Vertretern der Stadt sehe man wenig Chancen, juristisch noch Erfolg zu haben, sagte Sebald. Man werde das Projekt aber weiterhin kritisch begleiten und das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen.