HESO-Präsenz

Die Biobauern widmen sich auch dem täglichen Brot

Die Rinder im Schanzengraben brauchen kein Kraftfutter.

Die Rinder im Schanzengraben brauchen kein Kraftfutter.

Die Nordwestschweizer Biobauern sind wieder mit einem grossen Zelt mit Bio-Beiz und Streichelzoo im Schanzengraben mit dabei. Dieses Jahr duftet es aber noch nach frisch gebackenem Bio-Brot, das zum diesjährigen Schwerpunkt «Bio-Getreideanbau» passt.

Bio-Getreidefelder gibt es in Solothurn ganz in der Nähe auf dem Rosegghof am Stadtrand. Die Biobauern zeigen, wie die Bio-Getreidefelder mit einem 6m breiten Striegel bearbeitet werden.

Da keine Herbizide zum Einsatz kommen, bleibt ein Teil der Unkräuter stehen, auch ganz schöne und seltene wie Kornblumen, Mohn und Kornrade. So trägt der Biolandbau zur Biodiversität bei. Über die Züchtung von Bio-Getreide berichten Peter Kunz und weitere Fachleute.

Mäusen ein Schnippchen schlagen

Im Mäusespiel können die Kinder dem Bio-Bauer helfen, die Ernte vor den Mäusen zu retten und lernen nebenbei die verschiedenen Getreide kennen. Bei Gelegenheit können sie auch selber ein Brötchen kneten und backen und alle können das frisch gebackene Brot degustieren.

Kein Getreide in Form von Kraftfutter bekommen die Rinder, die im Schanzengraben weiden, denn das Getreide soll die Menschen ernähren und nicht das Vieh. Zu diesem Thema «Feed no Food» werden auch spannende Filmausschnitte gezeigt.

Am WWF-Stand schlussendlich dreht sich das Glücksrad, und die HESO-Besucher erhalten Tipps zum Brot-Einkauf. Wer die Präsentation der Biobauern im Schanzengraben aufmerksam verfolgt, der kann auch den kniffligen Wettbewerb sicher lösen und einen Preis gewinnen. Täglich wird ein Gutschein verlost, und am Schluss der HESO wird der Hauptgewinner gesucht.

Infos:

www.bio-nordwestschweiz.ch oder www.bio-suisse.ch

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