Ypsomed

Die Alte Fabrik weicht einer Begegnungszone – nun hat das Ausbauprojekt der Ypsomed AG begonnen

Der Abriss der alten Décolletage-Fabrik ist nur der erste Schritt: Hier soll bald eine grosszügige Begegnungszone entstehen.

Der Abriss der alten Décolletage-Fabrik ist nur der erste Schritt: Hier soll bald eine grosszügige Begegnungszone entstehen.

Die Firma Ypsomed AG hat mit dem Abriss der alten Décolletage-Fabrik begonnen. Es ist der erste Schritt ihres Ausbauprojektes.

Seit einem Jahr ist klar: Die Medtech-Firma Ypsomed AG will ihren Standort in Solothurn ausbauen. Das kommunizierte damals CEO Simon Michel gegenüber dieser Zeitung. Im Zuge dieser Wachstumsstrategie und den Ausbauplänen hat die Firma die benachbarte ehemalige Décolletage-Fabrik an der Grenchenstrasse erworben. Nun hat die Ypsomed mit dem Abriss des lange leer stehenden Gebäudes begonnen. Neben Parkplätzen soll hier in Zukunft eine grosszügige Begegnungszone entstehen. Wie diese allerdings genau aussehen wird und wann die Aussengestaltung fertig sein wird, sei noch unklar, erklärt Thomas Kutt, Mediensprecher der Ypsomed.

Abriss der Fabrik ist nur ein Teil des Ausbauprojektes

«Der Standort Solothurn wächst. Deswegen ist der Abriss nötig; wir brauchen mehr Parkplätze und wollen die Aussengestaltung verbessern», so Kutt. Man sei froh, um den zusätzlichen Raum, der durch den Abriss des Gebäudes geschaffen wird. Doch das sei nur ein Teilprojekt, man habe weitere in Planung. «Der Abriss der alten Fabrik hängt zusammen mit einem grösseren Ausbauprojekt in Solothurn. Wir haben mehrere Sachen in Planung, die über die kommenden Jahre verteilt verwirklicht werden», erklärt Kutt. Für diese Ausbauarbeiten habe die Firma gegen zehn Millionen Franken budgetiert. Auch diese Summe zeigt: der Abriss der alten Fabrik ist nur ein erster kleiner Schritt.

Der eigentliche Gedanke hinter dem Abriss sei die Aussengestaltung gewesen. «Wir möchten einen schönen Aussenraum und eine grosszügige Begegnungszone schaffen, entsprechend modern und urban», stellt Kutt das Projekt näher vor. Die Planung sei aber noch nicht abgeschlossen, denn es brauche noch diverse Bewilligungen. Wie diese Begegnungszone schlussendlich effektiv aussehen wird, sei noch nicht klar.

So bleibe auch die Idee von einem «Forum» vorerst bestehen. CEO Simon Michel erzählte bereits im Gespräch letztes Jahr von seiner Vision eines Kongresszentrums mit Sitzungszimmern und einem Auditorium. Es sei denkbar, dass ein solches Bauprojekt zu einem späteren Zeitpunkt verwirklicht wird, führt der Mediensprecher von Ypsomed aus.

Kapazitätssteigerung und Nachhaltigkeit als Ziel

«Der Standort Solothurn ist für uns sehr wichtig. Wir haben hier noch unausgeschöpftes Potenzial und gewisse Reserven, die wir nun nach und nach ausschöpfen», sagt Kutt und spricht damit die Wachstumsstrategie des Unternehmens an. Nicht nur die Gestaltung des Aussenraumes stehe momentan auf dem Plan. In den nächsten Tagen sollen neue Silos aufgestellt werden. Diese gut zwanzig Meter hohen Speicher kommen mittig auf dem Ypsomed-Areal zu stehen und dienen der Lagerung von Rohstoffen, wie beispielsweise Kunststoffgranulat. «Die Silos helfen im Nachhaltigkeitsbereich, denn so brauchen wir weniger Verpackung.» Wie üblich habe man auch hier die Steigerung der Nachhaltigkeit sowie der Kapazität als Ziel. Nicht nur die diversen Ausbauprojekte, auch das Umzugsprogramm, welches Anfang dieses Jahres abgeschlossen werden konnte, macht deutlich, dass Ypsomed ihren Standort in Solothurn stärken will. Im Rahmen des Umzugsprogramms haben über hundert Mitarbeiter und ganze Abteilungen ihren Arbeitsort von Burgdorf nach Solothurn verlagert. Und zurzeit seien bereits wieder Stellen ausgeschrieben. Kutt bestätigt: «Der Standort Solothurn wird weiterhin wachsen.»

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