Solothurner Wiehnachtsmäret

Der Wiehnachtsmäret ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt

Der Wiehnachtsmäret in Solothurn wurde von vielen besucht.

Der Wiehnachtsmäret in Solothurn wurde von vielen besucht.

Bis am Sonntag war der Kreuzackerquai in Solothurn in weihnachtliche Stimmung getaucht. Martin Tschumi vom Organisationskomitee zeigt sich in einer ersten kurzen Bilanz zufrieden.

Am Kreuzackerquai sorgte zum vierten Mal der «Soledurner Wiehnachtsmäret» für Genuss, Geselligkeit und Geschenkideen. 61 Standbetreiber aus der näheren Region und von weiter her stellten ein buntes Angebot sicher. Ein vielfältiges Rahmenprogramm für Jung und Alt rundete den Anlass ab.

Eine gelungene Erweiterung

Martin Tschumi vom Organisationskomitee zeigt sich auf Anfrage in einer ersten kurzen Bilanz zufrieden. Eine schriftliche Feedbackrunde ist zwar erst im neuen Jahr geplant, «aber nach ersten mündlichen Auskünften sind die Standsteller mit den Verkäufen sehr zufrieden», so Tschumi. Gerade mit den zwölf neuen Anbietern sei eine gelungene Erweiterung der «Aussteller-Familie» zustande gekommen. Auch seitens Publikum seien ihm viele positive Reaktionen zu Ohren gekommen, solche, die das OK motivieren sollen, «auch bei der nächsten Ausgabe unser Bestes zu geben.» Gelobt wurde das Ambiente am Aareufer und die Qualität der Aussteller.

Dies entspricht der Devise, die sich die Organisatoren selbst auf die Fahne geschrieben haben: «Qualität vor Quantität». Zudem setzt sich der Trend stetig steigender Besucherzahlen seit der Gründung auch in diesem Jahr fort.

Der Anlass scheint immer mehr auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt zu werden: «Wir durften nicht nur regionale und überregionale Gäste begrüssen, sondern auch immer mehr Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz und sogar dem umliegenden Ausland.»

Insgesamt gute Witterung

Abgesehen vom regnerischen Donnerstag ziehen Tschumi und sein Team auch wettermässig eine positive Bilanz: «Nach anfänglichen Befürchtungen hatten wir an den anderen vier Tagen gute, trockene Wetterbedingungen bei angenehmen Temperaturen.» Insgesamt habe der Regentag dem Verkaufsumsatz nicht geschadet, so Tschumi weiter. Leicht ausgebaut wurde in diesem Jahr das Rahmenprogramm – und damit auch die Infrastruktur in Form einer gedeckten Bühne. Bewährtes sollte gleichermassen wie Neues zum Zug kommen.

Die Macher des Weihnachtsmarktes (v.l.): Kurt und Ursula Steiner,Martin Tschumi und Thomas Schärer.

Die Macher des Weihnachtsmarktes (v.l.): Kurt und Ursula Steiner,Martin Tschumi und Thomas Schärer.

Als Highlights nennt Tschumi die Laupersdorfer Alphorn-Gruppe oder den Gospelchor Biberist zum Start des Marktes. Den kleinen Märetbesucher dürfte das Kerzenziehen, das Karussell sowie die Märchenerzählerin in Erinnerung bleiben. Für historische Stimmung gesorgt habe am Samstag bei schönem Wetter das Dampfboot «St. Urs».

Zum nächstjährigen «kleinen» Jubiläum will man am bewährten Konzept festhalten. Konkret werde es aber erst nach der ersten OK-Sitzung im Januar. «Dabei wollen wir auch die Feedbacks unserer Besucher miteinbeziehen», so Tschumi. Der fünfte «Soledurner Wiehnachtsmäret» wird vom 17. bis zum  21. Dezember 2014 stattfinden. (ak)

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