Am Montag klaffte noch ein kreisrundes Loch im Asphalt. Der Hydrant, der vom rückwärtsfahrenden Lieferwagen getroffen und durch den Wasserdruck in die Höhe katapultiert wurde, prangte über dem Gartenzaun. Seither sind zwei Tage vergangen und der Hydrant ist wieder an seinem Platz.

So hing der Hydrant nach dem Vorfall vom Montag über den Gartenzaun.

So hing der Hydrant nach dem Vorfall vom Montag über den Gartenzaun.

«Die Ventilstange und die Verlängerung wurden ausgetauscht und der gleiche Hydrant wieder verbaut», erklärt Sandra Hungerbühler, Leiterin Marketing und Kommunikation der Regio Energie Solothurn. «Der lose Asphalt rund um den Hydranten wurde entfernt und neu belegt.»

Noch ist der «Tatort» an der Krummturmstrasse mit Bauschranken abgegrenzt. Ein neues Verlängerungsstück in blau leuchtet; es fehlt aber der Asphalt, um die Baustelle wieder sauber abzuschliessen.

Solothurn: Hydrant wird umgefahren, Wasser schiesst eine Stunde aus dem Boden

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Die Polizei bezifferte am Montag den entstandenen Schaden mit einigen Tausend Franken. Wie hoch der Schaden für die Regio Energie insgesamt ausfällt, ist noch nicht klar. Ebenfalls abgeklärt wird derzeit noch, ob eine Versicherung für den Schaden, oder für einen Teil davon, aufkommt.

Alleine das ausgetretene Wasser dürfte einige Hundert Franken kosten. Zwischen 12.05 Uhr und kurz nach 13 Uhr strömten zirka 500 m3 Wasser die Krummturmstrasse hinab. Der Normal-Bürger würde pro m3 Frischwasser 1,70 Franken zahlen, was 850 Franken entsprechen würde.

Die Regio Energie muss aber nicht ganz so viel berappen. Die Kosten für das Frischwasser würden «etwas tiefer» als die 1,70 Franken sein, so Hungerbühler. Den genauen Preis will sie nicht verraten. (ldu)