Bürgergemeinde
Der Wald ist nicht nur «Kraftort» sondern auch beim Klimawandel ein Thema

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HESO-Sonderschau Kraftort Wald: Schulprogramm im Wald
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Der Wald wird zum Museum mit Denkanstösse
Die Schüler machen sich Gedanken über das eigene Umweltbewusstsein
Die Schüler machen sich Gedanken über das eigene Umweltbewusstsein
Der Wald wird zum Museum mit Denkanstössen
Kreisförsterin Daniela Gurtner erläutet, welche Erneuerungskraft im Wald steckt
Daniela Gurtner zeigt auf, um wieviel die Bäume jährlich an Volumen zulegen
Daniela Gurtner erklärt, weshalb Totholz wichtigen Lebensraum bietet
Eins mit dem Wald
Blick auf die Sturmschäden von Burglinde
Daniela Gurtner erklärt, weshalb Totholz wichtigen Lebensraum bietet
Wie kam der Findlingsblock in die Martinsflue
Hansruedi Meister demonstriert das Jäger-Equipment
Zu Gast bei den Jägern
Walter Frei, Obmann Hegering Leberberg, zeigt die Vielfalt der heimischen Fauna
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Ein Exkurs in Sachen Jägerlatein
Wie gut wachsen Bäume, wenn sie zu nahe keimen - ein «Selbstversuch»
Hansruedi Meister demonstriert das Jäger-Equipment
Manuela Schmutz referiert über den Klimawandel, und darüber, was man dagegen tun kann
Femi Bajrami, 13 «Es gefällt mir, hier mit Kollegen im Wald unterwegs zu sein. Besonders toll war der Jagd-Posten.»
Alina Amrein, 12 «Das Waldprogramm zeigt auf, dass man den Wald schützen und auf die Natur Rücksicht nehmen muss.»
Rafael Lomba, 12 «Es wird einem klar, dass ohne Wald kein Leben möglich ist. Umso wichtiger, dass man sich um ihn kümmert.
Loraine Moser, 13 «Der Wald ist wichtig, damit wir Sauerstoff haben. Interessant war vor allem der Posten über Jagd und Tiere.»

HESO-Sonderschau Kraftort Wald: Schulprogramm im Wald

Andreas Kaufmann

Die Bürgergemeinde Solothurn ist an der diesjährigen HESO-Sonderschau «Kraftort Wald» zusammen mit dem Kanton und den privaten Waldbesitzern stark beteiligt. Parallel dazu stellt sie ihre Waldung im Gebiet Martinsflue für Führungen zur Verfügung. So lag es nahe, den Bürgertag dort durchzuführen.

Bürgergemeindepräsident begrüsste Sergio Wyniger eine ansehnliche Schar «seiner» Bürgerinnen und Bürger im Festzelt hinter dem Pfadiheim St. Urs. Er rief in Erinnerung, dass die Bürgergemeinde nach wie vor die grösste Waldbesitzerin im Kanton sei. Danach ging es in Gruppen in den Wald. Für die eine galt es, den ausgedehnten Kraftort Martinsflue zu erfahren.

Eine andere Gruppe hörte viel Wissenswertes über heilende Kräuter, die im Wald zu finden sind und über Essbares, das dort wächst. Unterwegs begegnete man etlichen Erholungseinrichtungen im Wald, wie Wanderwegen und Bike-Trails, Feuerstellen – man erahnt die Konfliktzonen. Trotzdem stellen die Besitzer ihren Wald der Öffentlichkeit gratis zur Verfügung und heissen gerne Gäste willkommen, wenn sich diese denn auch wie solche benehmen.

Für zwei weitere Gruppen waren die Waldbewirtschaftung und der Klimawandel Themen, die eng miteinander verbunden sind. Wenn gleich viel Holz geerntet wird, wie nachwächst, wird kein Raubbau getrieben. Dass dem Prinzip Nachhaltigkeit längerfristig nachgelebt werden kann, müssen klimatische Entwicklungen permanent verfolgt werden um Rückschlüsse ziehen zu können, die es erlauben, Baumarten zu begünstigen, die den sich wandelnden klimatischen Bedingungen gewachsen sind. Auf der Martinsflue riss der Sturm Burglind eine Schneise in den intakten Wald. Das gefallene Holz musste so rasch als möglich entfernt werden. Es drohte die Käfergefahr und die Holzpreise sanken. (mhs)