Feldwaffenverein Solothurn
Der Verein blickt auf ein durchmischtes Jahr zurück

Der Feldwaffenverein Solothurn verzeichnete höhere Teilnehmerzahlen und gute Wettkampfresultate, aber auch finanzielle Engpässe im letzten Vereinsjahr.

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Die Generalversammlung des Feldwaffenverein tagte im Vereinslokal im Bellevue Lüsslingen.

Die Generalversammlung des Feldwaffenverein tagte im Vereinslokal im Bellevue Lüsslingen.

zvg

Der Feldwaffenverein Solothurn blickte an seiner 135. Generalversammlung auf ein durchmischtes Jahr zurück. Präsident Thomas Jaeggi stellte fest: Einerseits konnten deutlich höhere Teilnehmerzahlen beim Obligatorischen und Feldschiessen und ganz annehmbare Resultate verzeichnet werden, anderseits bedingt dies auch mehr Personal und kann den bestehenden finanziellen Engpass alleine nicht beheben.

Durchmischte Resultate

Als einigermassen erfolgreiche Wettkampfsaison bezeichnete Markus Kübli (Obmann Schiesswesen) das zurückliegende Schiessjahr generell und besonders in Bezug auf die Gruppenmeisterschaft. «Für die Kantonalrunde konnten sich je eine Standardgewehr- und eine Ordonnanzgruppe qualifizieren, für die Hauptrunden hat es leider nicht gereicht. In der Solothurner Mannschaftsmeisterschaft wurde das gesteckte Ziel erreicht: Aufstieg in die B-Liga mit grossem Abstand vor den Zweitplatzierten!

Weiter hob er den 15. Rang unter 166 teilnehmenden ausserkantonalen Sektionen am Seeländischen Landesteilschiessen hervor. Jäggi dankte allen für den Einsatz bei diesem prestigeträchtigen Wettkampf und für denjenigen beim Feld- und Obligatorisch-Schiessen; dort wurden die Feldwaffen vom Präsidenten der Schiesskommission 1, Oberst Daniel Hürlimann (Langendorf), mit «Sehr gute Betreuung» ausgezeichnet.

Höhere Einnahmen erzielen

Kassier Roger Weyermann wies in seieinen Verlust von fast 50 Franken aus. Dieses Resultat täuscht etwas, denn ohne Wertkorrektur bei Wertschriften beläuft sich der Fehlbetrag auf rund 15 000 Franken, allerdings mussten auch keine Rückstellungen aufgelöst werden. Revisor Cornelius Fluri wies wie seine Vorredner auch darauf hin, dass mehr Einnahmen erzielt werden müssten und man wieder einmal alles überprüfen sollte, was vielleicht nicht zwingend angeboten werden muss.

Der Mitgliederbeitrag wurde, da mit 100 Franken nicht kostendeckend, einstimmig auf 130 Franken erhöht. Weiter soll die Munition für die Stiche nicht mehr zur Verfügung gestellt und nur noch ein Kategorie C-Schiessen vom Verein getragen werden. Auch der Vorschlag, sich mit einem Stand am Chästag zu beteiligen, wurde gut geheissen.

Aderlass im Vorstand

«Gleich drei Rücktritte aus dem Vorstand müssen wir verzeichnen», bedauerte Präsident Thomas Jäggi. Aber immerhin konnte er mit Patrick Eng einen neuen Jungschützenleiter vorstellen, der gleich Positives zum diesjährigen Kurs zu berichten wusste. Auch einer von zwei Schützenmeistern sei gefunden, der aber noch nicht in den Vorstand eintreten wolle.

«Im Verein und Vorstand läufts gut, finanzieller Engpass hin und personelle Veränderungen her», betonte der Präsident. Man habe sich ans Budget gehalten und werde es auch weiter tun, und wenn durch gemeinsame Anstrengungen weiterhin die Teilnehmerzahlen erhöht werden, «so sind wir auf einem guten Weg.» (mhs)