«Wir möchten den Posten rasch besetzen», erklärt Bürgergemeindepräsident Sergio Wyniger die kurze Meldefrist nur bis zum 5. Mai. «Wir werden vorwärtsmachen, sodass die gewählte Person auch schon Anfang Juni einziehen könnte.»

Beginne doch jetzt die Hochsaison in der Verenaschlucht, die laut Stellenbeschrieb «eine offene und kommunikative Person» für die Betreuung eines «vielfältigen Aufgabengebiets» erfordere. Dazu gehört nebst Hauswart- und Sakristanendiensten eben auch «der Kontakt zu den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern» der Schlucht, die schweizweit als «Kraftort» bekannt ist.

Häuschen und kleiner Lohn

Vorausgesetzt werden von der Arbeitgeberin auch «körperliche und psychische Belastbarkeit» der Kandidatin oder des Kandidaten. Die gesuchte «idealistisch gesinnte, kirchennahe Person» sollte bereit sein, möglichst ganzjährig in der Klause zu wohnen.

Das erwartet den neuen Einsiedler in der Verenaschlucht.

Das erwartet den neuen Einsiedler in der Verenaschlucht.

Diese war 2009 vor dem Einzug von Verena Dubacher, der ersten Einsiedlerin überhaupt, für 145 000 Franken instand gestellt worden. «Allenfalls werden wir noch versuchen, die Heizung zu optimieren», so Sergio Wyniger. Nebst dem Gratis-Logis in der Klause bietet die Bürgergemeinde eine kleine Entlöhnung an, wobei ein Zusatzverdienst (AHV-Rente) laut Wyniger optimal wäre. Die Wahl nimmt der Bürgerrat vor. (ww)