Solothurn
Der neugestaltete Chorraum im St. Ursen nimmt die erste Hürde

Das Projekt «l’ultima cena» zur Umgestaltung des St.-Ursen-Chorraums hat die erste Hürde genommen – der Kirchgemeinderat der Römisch-katholischen Kirchgemeinde hat einen entsprechenden Nachtragskredit bewilligt.

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Der neue Chor der St.-Ursen-Kathedrale

Der neue Chor der St.-Ursen-Kathedrale

Zur Verfügung gestellt

Das Siegerprojekt von Judith Albert und Team ist inzwischen überarbeitet worden und die definitive Version will Kirchgemeindepräsident Karl Heeb erst an der entscheidenden Kirchgemeindeversammlung vom 27. Februar präsentieren. An der Vernissage mit allen vier Projektgruppen hatten spontan Weihbischof Martin Gächter, aber auch Theologe Urban Fink Kritik am Sieger-Entwurf geäussert.

Wie die Abstimmung im Kirchgemeinderat ausgegangen war, wollte Karl Heeb gestern nicht verraten. Er meinte lediglich: «Es war eine gute Diskussion.» Insgesamt wird die Umsetzung des Projekts rund 650000 Franken kosten.

150000 sind für bauliche Massnahmen wie die Absenkung des Chorraums um eine Stufe veranschlagt, der grosse Rest für die Materialien und Beschaffung des neuen Altars, Taufstein, Ambo und Sessel. 50000 Franken waren bereits finanziert, rund 140000 Franken sind an Versicherungsleistungen für den verbrannten Altar zu erwarten. Im Weiteren hat der Rat die Schlussrechnung der Stiftung St.Annahof genehmigt. (ww)