Kanti Solothurn
Der Hutter-Eisenplastik wird neues Leben eingehaucht

Die Plastik an der Kantonsschule Solothurn wird diese Woche wieder aufgebaut. Während der Arbeiten ist der Fuss- und Radweg der Kanti nur eingeschränkt benutzbar.

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Die Hutter-Eisenplastik wird wieder aufgebaut

Die Hutter-Eisenplastik wird wieder aufgebaut

zvg

Die 22 Meter hohe Eisenplastik des Künstlers Schang Hutter erhält an ihrem früheren Platz vor dem Eingang des naturwissenschaftlichen Traktes der Kantonsschule Solothurn ein zweites Leben. Die Skulptur wird in dieser Woche – Mittwoch und Donnerstag – wieder aufgebaut, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Gut 18 Jahre nach ihrer Platzierung hatte die markante Plastik im November 2013 wegen mangelnder Stabilität demontiert werden müssen. Abklärungen hatten ergeben, dass der Sockel der Skulptur statisch nicht mehr stabil war.

Zunächst war – auch aus Kostengründen – nicht sicher gewesen, ob das Hutter-Werk aus dem Jahr 1995 überhaupt restauriert und am bisherigen Standort wieder aufgebaut werden solle und könne.

Die inzwischen durchgeführte Sanierung kostete rund 75'000 Franken, die Finanzierung erfolgte aus dem Lotteriefonds. Während der Umgebungs- und Aufbauarbeiten ist der Fuss- und Radweg bei der Kanti nur eingeschränkt benutzbar. (szr)

Bilder vom Abbau der Eisenplastik von Schang Hutter:

Zur Demontage der Skulptur ist ein Kran nötig.
7 Bilder
Statiker Urs Emch begleitet die Demontage.
Schnee und Kälte beeinflussten die Abbauarbeiten nicht, sagt Emch.
Abbau der Eisenplastik von Schang Hutter vor der Kantonsschule Solothurn
Das Lösen der Schrauben birgt die Gefahr, dass die Elemente zu schwingen beginnen und das Schulgebäude treffen.
Der rostige Riss auf der rechten Seite zeigt die Folgen des Wasser, das sich im Stamm gesammelt und durch die Kälte ausgedehnt hat.

Zur Demontage der Skulptur ist ein Kran nötig.

ckk

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