Kollegium-Prozess
Der Haupttäter akzeptiert sein Urteil im Solothurner Kollegium-Fall nicht

Der serbische Haupttäter im Kollegium-Fall zieht das Urteil des Amtsgerichtes Solothurn-Lebern an das Solothurner Obergericht weiter. Er verletzte einen Polen an der Fasnacht 2010 mit einem Schraubenzieher schwer.

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Der Tatort: Im Innenhof des Schulhauses Kollegium in Solothurn wurde ein 30-Jähriger an der Fasnacht 2010 lebensgefährlich verletzt.

Der Tatort: Im Innenhof des Schulhauses Kollegium in Solothurn wurde ein 30-Jähriger an der Fasnacht 2010 lebensgefährlich verletzt.

Oliver Menge

Die Schlägerei an der Fasnacht 2010 wird ein Fall für das Obergericht. Wie die Anwältin gegenüber Radio 32 erklärt, zieht der Haupttäter das Urteil des Amtsgerichtes Solothurn-Lebern von Ende April weiter. Das Amtsgericht verurteilte den 22-jährigen Serbe wegen versuchter vorsätzlicher Tötung zu 14 Jahren Haft (wir berichteten). Damit will sich der Täter nun aber nicht abfinden. Er begründet seinen Entscheid damit, dass er nicht töten wollte, wie Radio 32 berichtet.

Der Serbe verletzte einen Polen an der Fasnacht 2010 im Innenhof des Schulhauses Kollegium mit einem Schraubenzieher schwer. Das Opfer überlebte nur knapp und ist seither behindert.(mru)