Bettag
Der Gesang aus jungen Kehlen zum Bettag

Die Singknaben der Sankt- Ursen-Kathedrale begeisterten das Publikum mit einer breiten Palette an geistlicher und weltlicher Chormusik.

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Singknaben

Singknaben

Solothurner Zeitung

Jeweils am Samstag vor dem Eidgenössischen Bettag gehört die Jesuitenkirche ganz den jubilierenden Stimmen der Singknaben der Sankt- Ursen-Kathedrale. Auch diesmal wurde dem begeisterten Publikum eine breite Palette an geistlicher und weltlicher Chormusik geboten.

In ihrem aktuellen Konzertprogramm präsentierten die Solothurner Singknaben unter dem Motto «Choraulen und (Laus)buben!» abwechslungsreiche A-cappella-Musik mit Motetten und weltlichen Stücken aus der Renaissance bis ins
20. Jahrhundert. Die Sänger interpretierten im Chor der Jesuitenkirche Werke von Heinrich Schütz, Claudio Monteverdi, Jacobus Gallus, Henry Purcell, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn, Anton Bruckner und Johannes Brahms.

Nach diesem anspruchsvollen Part beschlossen die Singknaben das diesjährige Bettagskonzert mit poppig-weltlichen Stücken und Volksliedern aus der Schweiz und Europa. Für das musikalische Programm war Andreas Reize verantwortlich; die Organistin Angelika Hirsch begleitete die Sänger in einigen Stücken am Orgelpositiv.

Die Anfänge der Singknaben – den damaligen Choraulen – gehen übrigens in die Gründungszeit des Sankt- Ursen-Stifts im Jahr 742 zurück. Mit einer über 1200-jährigen Tradition sind die Singknaben der älteste Knabenchor der Schweiz und auch europaweit einer der traditionsreichsten Chöre. Im Herbst 2007 wurde Andreas Reize zum neuen Leiter der Solothurner Singknaben gewählt, der dem Chor bereits als junger Sänger angehört hatte. (szr)

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