Vorstadt

Der Buechibärger Märet in Solothurn erwacht aus dem Winterschlaf

Es ist das währschafte Angebot des Märets, das Leute anlockt.

Es ist das währschafte Angebot des Märets, das Leute anlockt.

Mit dem Lenz bricht auch der Buechibärger Märet an. In der dritten Saison will das OK auf den Vorzügen aufbauen, die sich seither bewährt haben, darum wurde am Angebot auch nichts geändert. Die Ambiance des Kleinmarkts soll erhalten bleiben.

«Klein und fein wie am Start im 2010» – so charakterisiert Markus Brönnimann den Bucheggberger Märet, wie er war, wie er ist und wie er bleiben soll. Morgen Donnerstag startet der Anlass auf dem Rossmarktplatz in seine dritte Saison.

«Am Angebot haben wir überhaupt nichts geändert», sagt Brönnimann als Mitglied des zehnköpfigen Organisationskomitees. Das hat Programm: Denn damit verweist er auf Stärken, die den Markt auf dem Rossmarktplatz ausmachen: «Wir wollen die Ambiance des Kleinmarkts erhalten.»

Früchte, Gemüse, Käse, Fleisch und Backwaren

Bis sieben Anbieter präsentieren auch heuer an rund 35 Durchführungen bis kurz vor Weihnachten eine Palette an Produkten aus der Bucheggberger Landwirtschaft. Dazu zählen Früchte, Gemüse, Käse, Fleisch, Backwaren und andere Produkte.

«Man hat sich selbst die Auflage gemacht, nichts zu verkaufen, was nicht aus dem Buechibärg stammt.» Eine Stärke des Märets, denn «die Leute interessieren sich dafür, wie die Produkte angebaut und produziert werden.» Dies sorge auch für gute Kundenkontakte. Für die Marktfahrer selbst sei die Rückmeldung der Kunden ebenso wichtig: «Hier sind sie direkt am Puls der Kundschaft.»

Wochenturnus hat sich bewährt

Während im Pilotversuch 2010 der Buechibärger Märet lediglich einmal monatlich am Rossmarktplatz Halt machte, wurde 2011 auf Wunsch der Landwirte der wöchentliche Turnus eingeführt. «Anfänglich waren wir skeptisch», erinnert sich Brönnimann, nicht zuletzt, da man befürchtet habe, dass so der Besucherstrom abflachen könnte.

Doch der Zulauf sei ungebrochen geblieben: «Die Marktfahrer gehen nach wie vor zufrieden nach Hause. Sie haben mehr davon, viermal pro Monat hier zu sein.» Dies nicht nur, um sich der Stadt in einem besonderen, rustikalen Ambiente präsentieren zu können: Zwar ist der Absatz geringer als beim Verkauf an den Grossverteiler. Trotzdem ist der Direktverkauf ebenso wichtig, da sie hier mit anderen Preisen auftreten können.

Ausserdem werden gerade die Stammkunden geschätzt. Nach der Winterpause haben sich laut Brönnimann viele Leute den Markt wieder herbeigesehnt. Darüber hinaus macht der Märet auch durch Spezialdurchführungen auf sich aufmerksam.

Am 5. April wird das Saisonprodukt Bärlauch vorgestellt

Jeweils am ersten Donnerstag im Monat wird im Rahmen einer Promotion ein saisonales Produkt vorgestellt – am 5. April ist der Bärlauch am Zug. Diese Sonderanlässe werden jeweils durch ein urchiges, meist musikalisches Rahmenprogramm und ein rustikales Dekor abgerundet.

Diese urchige Stimmung wird auch durch die benachbarten Fernwärme-Arbeiten kaum gestört werden, dessen ist sich Brönnimann sicher: «Wir hatten 2011 bereits einen guten Draht zu den Arbeitern nebenan. So konnten wir es einrichten, dass sie jeweils am Donnerstag aus Rücksicht anderweitige, lärmarme Arbeiten ausgeführt haben.»

Buechibärger Märet: jeweils Do, 14 bis 20 Uhr.

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