Beachsoccer

Der Beach Soccer Club Solothurn erhält wohl ein Trainingsfeld beim CIS

Der Soltohurner Beachsoccer Verein erhält ein Trainingsfeld. Dieses soll bis Mitte April bei CIS in der Weststadt gebaut werden. Dafür bräuchte es 600 Tonnen Spezialsand.

Mit dieser Vorfreude ist der Solothurner Beach Soccer Club wohl noch nie in die Saison gestartet: Dieses Jahr können die Solothurner Sandfussballer wohl erstmals auf einem eigenen Trainingsfeld antreten. Bis Mitte April soll dieses beim CIS in der Weststadt gebaut werden. Seit gestern liegt das Baugesuch auf. Erfolgreich war der 2009 gegründete Verein bisher auch ohne Trainingsfeld: Die letzte Saison hat er auf dem sechsten Platz in der obersten Liga beendet. Der Aufwand dafür war jedoch relativ gross, wie Micha Rusterholz erklärt.

Er ist Präsident des Beach Soccer Clubs und gleichzeitig auch beim CIS angestellt, wo er für Gastronomie, Events und Reinigung verantwortlich ist. Für seine Sandtrainings mussten die Spieler weit fahren. Denn die nächsten Sandfelder liegen in Gümligen, Liestal oder im aargauischen Birr. «Wir hatten überhaupt nicht optimale Verhältnisse», sagt Rusterholz. Weil der Sand die Kondition in den Beinen viel stärker fordere als der Rasen, sei das Sandtraining aber ein Muss.

Auch als Volleyballfeld benutzbar

42 auf 32 Meter gross ist das Feld, das auf der Südseite des CIS geplant ist. Dort befinden sich bereits die Minigolfanlage und Tennisplätze. Das Spielfeld wird in Ost-West-Richtung gebaut. Eine Tribüne ist nicht vorgesehen. Bodenaushub ist nicht nötig: Der Sand wird auf einem Vlies liegen, eingefasst wird er von Kanthölzern. Mit wenigen Handgriffen lasse sich das Feld in zwei Volleyballfelder ummodulieren. 600 Tonnen Spezialsand braucht es für die Anlage. Der Sand ist einer «Wasserkur» unterzogen worden, damit die Sandkörner abgerundet sind. Für den Bau hofft Rusterholz auf einen Beitrag aus dem Sport-Toto-Fonds.

Ziel: 2014 Schweizer Meister

Beach Soccer ist zwar eine Randsportart. In Solothurn hat sie jedoch schon grössere Beachtung erfahren: Letztes Jahr hat der Beach Soccer Club über mehrere Wochen auf dem Dornacherplatz gespielt und Events veranstaltet. Damit habe man gute Erfahrungen gemacht, sagt Rusterholz. Deswegen überlege man sich, auch im CIS Apéros im Strandambiente anbieten. Das Baugesuch hält aber fest, dass es kein Festgelände sei. Bei Sportanlässen werde es nur «Sportdurchsagen» geben. Die Beschallung sei auf das Spielfeld ausgerichtet und ungefähr bis zur Westumfahrungsbrücke zu hören.

Neu ein Frauenteam

Die Aussicht auf den neuen Platz habe den Club auch angespornt, ein Frauenteam ins Leben zu rufen, sagt Rusterholz. Er hofft, dass das Trainingsfeld auch neue Spieler aus der Region anlockt, die zuvor schon auf hohem Niveau auf dem Rasen spielten. Denn momentan spielten in Solothurn Spieler aus der ganzen Schweiz. Diese Saison hat Rusterholz das Ziel, unter den ersten vier in der Nationalliga A zu sein. 2014 dann soll es richtig abgehen: Rusterholz will mit dem Beach Soccer Club Solothurn Schweizer Meister werden.

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