Nicht offiziell kommuniziert

Demission des Präsidents der Sportkommission: Solothurner SP ist «irritiert»

Alexander Rudolf von Rohr mit Esther Gassler an der Sportlerehrung im Mai 2013. Es war schon im Mai ein offenes Geheimnis, dass von Rohr eigentlich nach 24 Jahren nicht mehr weitermachen möchte

Alexander Rudolf von Rohr mit Esther Gassler an der Sportlerehrung im Mai 2013. Es war schon im Mai ein offenes Geheimnis, dass von Rohr eigentlich nach 24 Jahren nicht mehr weitermachen möchte

Der Präsident der Sportkommission Solothurn hat bereits im März demissioniert. Dass die Stadt dies aber nicht offiziell kommunizierte, «irritiert» die SP Stadt Solothurn. Sie verlangt Aufklärung.

Nach einem Bericht dieser Zeitung, hat der Präsident der städtischen Sportkommission, Alexander Rudolf von Rohr, bereits im März dieses Jahres seine Demission eingereicht. Dennoch könnte es sein, dass er weitermacht - wegen Mangels an geeigneten Personen. Stadtpräsident Kurt Fluri hat ihn persönlich darum gebeten weiterzumachen.

Die SP Stadt Siolothurn nimmt «irritiert» Kenntnis von der Demission. «Diese Demission wurde den Parteien nicht kommuniziert», schreibt sie in einem Communiqué.

Auch die Aussage, dass der amtierende Präsident nicht einfach abtreten dürfe, irritiert die Stadtsolothurner Partei. «Die städtische Sportkommission verfügt über genug fähige Mitglieder, welche das Kommissionspräsidium übernehmen können. Selbstverständlich ist es Sache der Sportkommission, im November den Präsidenten oder die Präsidentin zu wählen.»

Die SP verlangt nun vom Stadtpräsidenten Aufklärung über die offenbar offizielle, aber den Parteien nicht kommunizierte Demission des Sportkommissionspräsidenten. (ldu)

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