Solothurn

Das Winter Wunderland wechselt für einmal den Standort

Das Winter-Wunderland gibts dieses Jahr nicht auf dem Dornacherplatz. (Archiv)

Das Winter-Wunderland gibts dieses Jahr nicht auf dem Dornacherplatz. (Archiv)

Fondue im Chalet gibt es 2020 auf dem Badmeister-Areal statt auf dem Dornacherplatz. Auch neu ist das Oktoberfest.

Geschmückte grosse Weihnachtsbäume, ein heimeliges Holz-Chalet und eine Schlittschuhbahn, über die vor allem die kleinen Solothurnerinnen und Solothurner flitzen. Rechtzeitig auf die Vorweihnachtszeit entsteht auf dem Dornacherplatz jedes Jahr ein Winter Wunderland – doch heuer wird der Platz ungewöhnlich karg bleiben. Der Grund, man kennt es mittlerweile zu Genüge: Corona.

Doch anders als andere Veranstaltungen muss auf das Winter Wunderland, und damit auf das für viele traditionelle Fondue im Chalet, nicht verzichtet werden. Denn statt auf dem Dornacherplatz entsteht das Solothurner Weihnachtsdorf einfach auf dem Badmeister-Areal. Wenn auch in einer kleineren Version, wie die Organisatoren in einer Medienmitteilung schreiben.

Als Hauptgrund für den Standortwechsel gibt der Veranstalter, die Salz & Pfeffer Gastro AG, die höheren Fixkosten auf dem Dornacherplatz an. Sprich die nötige Infrastruktur, die man auf dem Platz aufstellen müsste, wie etwa WC-Anlagen und Wasserleitungen. «Das birgt ein grosses finanzielles Risiko, sollten wieder Verschärfungen bei den Corona-Regeln eingeführt werden», heisst es in der Mitteilung weiter. Auf dem Badmeister-Areal sei das finanzielle Risiko bei einem kurzfristigen Ausfall des Events geringer, sagt Christian van den Broeke, Verwaltungsratspräsident der Salz & Pfeffer Gastro AG, die sich auch für die Sommer-Lounge auf dem Areal verantwortlich zeichnet. «Dadurch ist die Infrastruktur auf dem Badmeister-Areal bereits vorhanden.»

Vieles soll auf dem Badmeister-Areal so werden, wie jeweils auf dem Dornacherplatz. Das heisst, auch auf dem neuen Standort wird das grosse Holzchalet – der Hüttn Sepp – aufgestellt und wiederum werden lokale Spezialitäten wie Käsefondue, Salate und Apéro-Plättli angeboten. Im Unterschied zu den Vorjahren hat es jedoch im Chalet nur Platz für 120 statt 160 Besucherinnen und Besucher, um die Abstände einhalten zu können. Zudem lassen die Veranstalter das Karussell sowie auch die Schlittschuhbahn weg, besonders Letztere war in den vergangenen Jahren ein wichtiges Erkennungsmerkmals des Winter Wunderlandes. «Doch wir hätten dieses Jahr auch auf dem Dornacherplatz darauf verzichtet», sagt Christian van den Broeke. Ebenfalls wegen allfälligen Corona-Massnahmen.

Bevor Fondue serviert wird, gibt es Weisswürstchen

Ebenfalls anders als in der Vorjahren wird das Chalet bereits im September aufgebaut. Denn erstmals organisiert der Veranstalter auch ein Oktoberfest. So werden den ganzen Oktober über auf dem Badmeister-Areal Haxen, Weisswürstchen und Brezel serviert. «Und natürlich Bier», fügt van den Broeke an und lacht. Damit will das Unternehmen einerseits die finanziellen Ausfälle in der Sommer-Lounge vom April kompensieren und zudem «den Solothurnerinnen und Solothurner doch noch ein Oktoberfest bieten». Denn das traditionelle Oktoberfest in der Solothurner Rythalle, das ein anderer Veranstalter organisiert, kann dieses Jahr wegen der Coronakrise nicht statt finden . (fvo)

Hinweis: Oktoberfest, 1. bis 31. Oktober, Winter Wunderland, 12. November bis 20. Dezember und 28. Dezember bis 31. Dezember. Beides auf dem Badmeister-Areal. Weitere Infos unter: www.badmeister-oktoberfest.ch und www.winterwunderland.ch

Meistgesehen

Artboard 1