Solothurn
Das Thema Eigenheim beschäftigte die Messebesucher

Die Eigenheim-Messe in Solothurn erwies sich auch bei der elften Auflage als Publikumsmagnet. Organisatoren und Aussteller ziehen eine positive Bilanz.

Silvia Rietz
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Am Samstag war es wegen des schönen Wetters etwas ruhiger. Thomas Ulrich

Am Samstag war es wegen des schönen Wetters etwas ruhiger. Thomas Ulrich

Thomas Ulrich

Das CIS-Sportcenter mutierte mit der Eigenheim.2017 zur Kompetenz-Hochburg für Fragen zum Thema Bauen, Modernisieren, Sanieren und alles rund um Immobilien. «Obschon wir zehn Aussteller weniger als letztes Jahr verzeichneten, waren wir auf 6000 Quadratmeter Fläche dank grösseren Ständen erneut total ausgebucht», freut sich Veranstalter Benno Krämer. «Als wir die Messe aufbauten, regnete es. Danach wurden wir von Sonnenschein und warmen Temperaturen überrascht.

Dies brachte einen etwas ruhigeren Ausstellungssamstag. Demgegenüber hielt uns Donnerstag und Freitag bis zum Messeschluss ein permanenter Grossandrang in Atem. Damit bewegte sich der Publikumsaufmarsch auf dem Top-Niveau des letzten Jahres», bilanziert Krämer. Als Highlight empfand er die Auszeichnung von zehn Ausstellern, die seit dem Eigenheim-Start stets präsent waren. «Und bereits wieder für nächstes Jahr buchten», fügt Benno Krämer zufrieden an. Um den zahlreichen Aufgaben in gewohnter Effizienz nachzukommen, haben Benno und Monika Krämer das Leitungsteam neu mit Karin Burn verstärkt.

Sonne als Messekonkurrenz

Philipp Späti, Geschäftsführer der Späti Innenausbau AG in Bellach, ist seit einigen Jahren an der Eigenheim anzutreffen. «Als Schreinerei verkaufen wir an der Ausstellung kein fertiges Produkt, sondern investieren Zeit und Geld in Gespräche mit potenziellen Kunden, tauschen uns mit Partnern aus und pflegen das Netzwerk. Von daher lässt sich die «Ausbeute» nicht in konkreten Zahlen ermitteln.

Doch wir erleben es immer wieder, dass Leute regelmässig unseren Stand besuchen und in einer späteren Lebensphase, wenn sie ein Haus bauen oder Wohneigentum erwerben, auf uns zukommen und uns mit dem Küchenbau beauftragen», resümiert der Unternehmer. Er war während der ganzen Eigenheim-Messe im Einsatz, registrierte den Besucherstrom an den Werktagen und den Einbruch am Samstag. «Ich nutzte die etwas weniger hektische Atmosphäre um mit Interessierten intensiver zu diskutieren, ohne nach ein paar Worten gleich zum nächsten Besucher eilen zu müssen.»

Familiäre Messeatmosphäre

Philipp Späti schätzt das Organisatorenpaar Benno und Monika Krämer, lobt deren Kompetenz, Umsicht und Betreuen, die sich von anderen Messen erfreulich abheben. «Ihr Arbeitsaufwand ist mit dem Grösserwerden der Eigenheim enorm gewachsen. Dennoch kümmern sie sich nach wie vor um jedes Detail, betreuen die Aussteller optimal, engagieren sich mit Herzblut und unternehmerischem Denken.»

Qualitäten, die auch Marcel Gerhard, gartenfeuer.ch in Schwarzhäusern, hervorhebt. Er stellte erstmals an der Eigenheim aus und will der Premiere weitere Auftritte folgen lassen. «Wir profitierten am Samstag vom Wetterumschwung. Bei strahlendem Sonnenschein lassen sich Feuerstellen, Grille und Pflanzengefässe viel besser verkaufen, als wenn es wie aus Kübeln giesst», lacht er.

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