Sommerfilme

Das Solothurner Kinoerlebnis geht in die 19. Runde

500 Plätze fasst der Freiluft-«Kinosaal» Krummturmschanze.

500 Plätze fasst der Freiluft-«Kinosaal» Krummturmschanze.

Auch dieses Jahr finden wieder die Sommerfilme auf der Krummturmschanze statt. Ab Dienstag sind die Filme auf Grossleinwand zu sehen - dazu wird das Publikum auch kulinarisch versorgt werden.

Das Kinoerlebnis unterm Blätterdach hat Tradition: Finden doch heuer bereits die 19. Sommerfilme auf der Krummturmschanze statt. Am Montag startet der Aufbau der Infrastruktur, ab Dienstag, 18. bis Sonntag, 23. August, flimmern wieder Streifen aus dem gegenwärtigen Filmschaffen über die Kinoleinwand. Im Gegensatz zu den Vorjahren gebe es diesmal keinen eigentlichen Film, der sich als «Knüllerfilm» von den anderen abhebe, sagt Eva Gauch, Betriebsleiterin des Alten Spitals, das die Sommerfilme jeweils lanciert. Vielmehr erwarte den Kinogast heuer eine ausgewogene Auswahl.

Für die Organisatoren insofern ein Vorteil, da so nicht ein Film vor allen anderen ausverkauft sei. «Da alle Filme im Vorverkauf gleichermassen beliebt sind, haben wir für alle Abende noch Tickets an der Abendkasse», erklärt Gauch. Ein solches Kontingent seinerseits sei wichtig, um auch jenen einen Platz freizuhalten, die sich spontan für einen Kinobesuch entscheiden. Zugenommen haben übrigens die Events für Institutionen. «Nur waren es früher vor allem Sponsoren, heute sind es Serviceclubs oder beispielsweise die Stadt- und Gewerbevereinigung, die zu Besuch kommen.»

Rund 20 Leute, vom Operateur bis zum Catering, sorgen jeweils an den Abenden für einen reibungslosen Betrieb. Der Aufbau erfolgt durch den Hausdienst des Alten Spitals und die externen Zulieferer der ganzen Infrastruktur. Für die Kulinarik neben der Leinwand ist neu neben dem spanischen Verein und dem Insieme-Träff auch der Tibetische Verein zuständig, der ebenso im Alten Spital domiziliert ist.

2016 bereits im Visier

Noch haben die 19. Sommerfilme nicht angefangen, schon wird aber fürs Jubiläum 2016 warmgelaufen, wie Eva Gauch verrät und wie die diesjährigen Fans bald feststellen werden. Mit einem Wunschzettel kann das Publikum bereits heuer über das Repertoire der 20. Sommerfilme mitbestimmen. Die Liste stellt sich aus den best besuchten Filmen der vergangenen 18 Durchführungen zusammen, begonnen mit «Thelma and Louise» und «The Big Lebowski» bis zu «Der Goalie bin ig». «Rückblickend ist interessant, dass die Sammlung der besten Sommerfilme für sich gesehen sehr vielfältig war», stellt Gauch fest.

Die fünf erkorenen Filme werden dann 2016 zu sehen sein, zuzüglich weiterer drei voraussichtlich aus dem aktuellen Filmangebot. Weniger wegen des Jubiläums, sondern vielmehr aus organisatorischen Gründen wird die nächstjährige Durchführung acht statt sechs Nächte dauern. Da Maria Himmelfahrt 2016 auf einen Montag fällt, muss die Kinoinfrastruktur bereits vorgängig stehen. «Und so starten wir schon am Sonntag statt am Dienstag.» Die Idee des Filmvotings habe überdies einen weiteren Vorteil – «man hofft auf einen Austausch der Kinogäste über ihre cineastischen Lieblinge, «das hat was Lustvolles», so Gauch.

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