HESO-Bilanz
Das schöne Wetter hielt einige Leute von den warmen Messezelten fern

Es gab zwar auch Aussteller, die das nicht bestätigen mochten, aber für HESO-OK-Präsident Roger Saudan, seit 25 Jahren dabei, ist klar: «Die meisten Aussteller schätzen, dass weniger Besucher an der HESO waren als im Vorjahr.

Wolfgang Wagmann
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Das sonnige, warme Wetter warf auch einen kleinen Schatten über die HESO 2013.

Das sonnige, warme Wetter warf auch einen kleinen Schatten über die HESO 2013.

Solothurner Zeitung

Einer Hauptgründe dafür dürfte das zu schöne Herbstwetter gewesen sein.» Mit den erzielten Resultaten seien 77 Prozent der 255 Aussteller «gut bis sehr gut» zufrieden gewesen, 18 Prozent zufrieden und wie im Vorjahr zeigten sich 5 Prozent unzufrieden mit dem Geschäftsgang.

Knapp drei Viertel oder 71 Prozent hätten gegenüber 2012 «gleich gut oder besser» gearbeitet, ergab die Ausstellerumfrage. Fast alle, nämlich 97 Prozent, bescheinigen der Herbstmesse Solothurn einen «guten bis sehr guten Gesamteindruck».

Dies führt das OK auch auf die Zusatzattraktionen wie die Stände und Auftritte der Gastregionen, die Sonderschau Solma und die Attraktionen der Biobauern im Schanzengraben oder den HESO-Hit 2013, das tägliche Säulirennen, zurück.

Ein Blick in die Zukunft

Nach 25 Jahren im OK und 18 als dessen Präsident hört nun Roger Saudan auf. Aber er wirft schon einen Blick in die HESO-Zukunft, die er trotz seines Rücktritts auf Ende Jahr noch mitgestaltet hat. «Die nächsten zwei Sonderschauen stehen schon. Nächstes Jahr ist sie dem Thema 50 Jahre Vebo gewidmet, 2015 gehts um die Berufsbildung.»

Die nächste HESO dauert vom Freitag, 19. September, bis am Sonntag, 28. September - allerdings gibts nur neun statt zehn Messetage: «Der erste Sonntag fällt wieder auf den Bettag und die HESO bleibt geschlossen.» Und nochmals streift Saudan das Thema Gratiseintritt, das den OLMA-Direktor so verblüfft hat, weil es damit möglich sei, eine Messe wie HESO zu organisieren. «Aber deshalb ist bei uns der Aussteller-Quadratmeter nicht teurer als anderswo.»