Solothurn
Das Provisorium ist nach über zwei Jahren Geschichte — der Denner am Bahnhof ist an neuen Standort gezogen

Der Denner am Bahnhof ist wieder nach gegenüber gezogen.

Judith Frei
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Der Verkaufsleiter Dursum Handanovich und die Filialleiterin Daniela Zahnd sind mit dem neuen Laden zufrieden.

Der Verkaufsleiter Dursum Handanovich und die Filialleiterin Daniela Zahnd sind mit dem neuen Laden zufrieden.

Tom Ulrich

Am letzten Samstag um 18 Uhr wurden im Denner an der Zuchwilerstrasse 41 die letzten Waren verkauft. Am Donnerstag geht gegenüber an der Nummer 43 der neue Laden auf. «Ich freue mich wie ein Kind, dass wir am neuen Standort sind», sagt Filialleiterin Daniela Zahnd. «Wir haben endlich mehr Platz», so die Filialleiterin, die schon seit 20 Jahren hier den Denner führt.

Speziell in der heutigen Zeit, da auch beim Einkaufen Sicherheitsabstände wichtig sind, schätzt sie den gewonnenen Platz. Der neue Denner ist sogar grösser, als er vor dem Umbau war, und dreimal so gross, wie es die provisorische Filiale gegenüber war. Denn jetzt gehört auch die Terrasse vom ehemaligen Café Mozart zur Verkaufsfläche.

Eine Cafeteria für die Mitarbeiterinnen

Zahnd freut es, dass ihre sieben Mitarbeiterinnen am neuen Standort endlich eine Cafeteria und einen Pausenraum haben. Der Laden ist jetzt so gross, dass Zahnd sogar noch Unterstützung für ihr Team sucht. «Man kann sich gerne noch bewerben», meint die Chefin.

Schon fast alle Waren sind eingeräumt, die frischen Produkte werden erst kurz vor der Eröffnung geliefert. «Mich freut am meisten, dass ich unseren Kundinnen und Kunden das volle Sortiment anbieten kann», meint Zahnd sichtlich erleichtert.

Für zwei Jahre und sieben Monate hat sie den kleineren Laden gegenüber geführt. Sie fand es frustrierend, dass sie während dieser Zeit nicht alle Waren anbieten konnte. «Besonders stolz bin ich auf unsere Weinabteilung.»

Besonders stolz ist die Filialleiter auf die Weinabteilung.
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Aber auch sonst gibt es nun mehr Waren.
Aber auch sonst gibt es nun mehr Waren.
Aber auch sonst gibt es nun mehr Waren.

Besonders stolz ist die Filialleiter auf die Weinabteilung.

Tom Ulrich / fotomtina

Fast wie ein Dorfladen in der Stadt

Den Standort am Bahnhof findet Daniela Zahnd mittlerweile sehr spannend. Sie habe viel Kundschaft durch die Pendler, gleichzeitig kommen aber auch einige aus dem Wohnquartier hierher, um ihren Wocheneinkauf zu machen. Früher war Zahnd in Biberist für den Denner zuständig, das sei schon eine Umstellung gewesen. Dieser habe eher den Charakter eines Dorfladens gehabt. Jetzt sei es halt städtischer. Trotzdem habe sie treue Stammkundschaft. Ihren Kunden wird sie heute und morgen Eröffnungsrabatt anbieten.

Der Umbau des Denners wurde im Rahmen der Sanierung der «Zwillingsblöcke» gemacht. Dabei wurde die Fassade neu gemacht und die Innenräume im Erdgeschoss wurden saniert. Die Arbeiten sind ein Jahr später als geplant abgeschlossen worden. «Die Arbeiten gingen aus bürokratischen Gründen und wegen Altlasten länger», erklärt Lars Egger, Vorsitzender der Espace Real Estate AG, der das Gebäude gehört. Im Parterre hat es in den beiden Gebäuden noch viel freie Fläche. Von den fünf Flächen belegt erst der Denner eine Fläche, wie es mit dem übrigen Platz weitergeht, steht noch offen.

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