Solothurn
Das «Öufi» gibts nun auch in der Dose

Die «Öufi»-Brauerei verkauft jetzt neben Bier in den Flaschen auch Dosen. Es nennt sich neckisch «Hells Pills».

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Jetzt im Angebot: Dosen und Flaschen mit «Öufi»-Bier.

Jetzt im Angebot: Dosen und Flaschen mit «Öufi»-Bier.

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In der Brauereibeiz an der Fabrikstrasse ist der Advent eingekehrt. Chlause-Bier mit Lebkuchen-Aroma ist einer der beiden saisonalen Hits, der kräftige, dunkle Schmutzlibock die andere. Doch jetzt ist eine neue Spezialität in Alex Künzles Brauerei aufgetaucht, die langlebiger ist und Weihnachten weit hinter sich lassen wird: das erste «Öufi»-Dosenbier.

Schon vor den Biertagen im April hatte Künzle den Schritt zur Büchse angekündigt, und nun hat das neue Produkt alle Chancen, Kultobjekt zu werden. Ist doch der Name Hells Pills Programm. «Wir dürfen es nicht Pils nennen», so der Brauereibesitzer zum leichten, hopfig-süffigen Inhalt, dessen richtiger Begriff geschützt ist. «Die Schweiz hat ein Markenschutzabkommen mit der Tschechei», weiss Künzle.

Der Griff zur Dose sei bei Jugendlichen sehr beliebt, «sie ist eine Verpackung, deren Marktanteil ständig wächst.» Gebraut wird das «Hells Pills» oder «Das Öufi, das in die Dose ging» in Solothurn, abgefüllt jedoch in der Falken-Brauerei in Schaffhausen, der einzigen Schweizer Brauerei, die Fremdmarken in die Büchse bringt.

Erhältlich ist das Dosenbier vorerst nur in der «Öufi-Brauerei», aber es soll auch in den Detailhandel kommen. Denn seine Macher glauben angesichts der diabolisch aufgemachten Büchse: «Voll die Hölle, wenn leer». (ww)

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