Seilbahn Weissenstein AG
Das Interesse an den Weissenstein-Seilbahn-Aktien hält an

An der Berner Börse wurden seit dem 16. September 132 Geschäfte abgeschlossen. Dabei haben 1252 Seilbahn-Weissenstein-Aktien die Hand gewechselt. Die Nachfrage nach den Aktien ist weiter da.

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 2009 hoffte die Seilbahn Weissenstein mit VR-Präsident Urs Allemann noch auf eine rasche Realisierung der Gondelbahn
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 Wie die Gondelbahn aussehen soll, ist schon lange klar
 So sahr die Mittelstation Nesselboden der Sesselbahn noch zu Betriebszeiten aus
 Seit mehr als drei Jahren stehen die Masten der alten Bahn ohne Tragseile da
 Schon 2008 präsentierte Seilbanh-Vizepräsident Rolf Studer das Konzept Weissenstein Plus
 Laut Urteil müssten wichtige Teile der alten Bahn völlig ausgewechselt werden
 Ebenfalls für die Seesslbahn kämpfte Phlipp Gressly, Präsident des Solothurner Heimatschutzes
 Die Verantwortlichen der Seilbahn Weissenstein, Rolf Studer und Urs Allemann, freuen sich über den Sieg vor dem Bundesverwaltungsgericht
 Im Winter bildeten sich vor der Talstation der Sesselbahn jeweils lange Warteschlangen
 Die Übergabe von über 30 000 Unterschriften an den Schweizer Heimatschutz hatte diesen nicht beeindruckt
 Die alte Bergstation Weissenstein
 Der Präsident von Pro Sesseli, Heinz Rudolf von Rohr bekämpfte die neue Bahn vehement
 Das Kurhaus Weissenstein mit der Bergstation der alten Sesselbahn
 Auch ausgesteckt war das Gondelbahnprojekt schon lange
 Auch Dani Fohrler genoss die letzte Sesselfahrt Ende Oktober 2009
 Anfangs März 2012 fand eine grosse Unterschriftensammlung für die Gondelbahn in Oberdorf statt
 Alles ist bereit für die Gondelbahn

2009 hoffte die Seilbahn Weissenstein mit VR-Präsident Urs Allemann noch auf eine rasche Realisierung der Gondelbahn

Felix Gerber

Exakt vor zwei Monaten wurden die Aktien der Seilbahn Weissenstein AG erstmals auf der Handelsplattform OTC-X der Berner Kantonalbank gehandelt. Das zu Beginn verhältnismässig grosse Interesse an den Titel der regionalen Bergbahn hat sich zwar leicht abgeschwächt, aber es ist nicht erloschen. Laut Statistik der Handelsplattform wurden seit dem 16. September 132 Geschäfte abgeschlossen. Dabei haben 1252 Seilbahn-Weissenstein-Aktien die Hand gewechselt. Das Handelsvolumen betrug knapp 130 000 Franken. Die bezahlten Kurse bewegten sich grossmehrheitlich bei 105 Franken, einzelne Geschäfte gingen zu 90, 95 oder 100 Franken über die Bühne.

Hauptgrund für den Gang an die Handelsblattform für nicht börsenkotierte Titel sei rein technischer Natur, hiess es bei den Seilbahn-Verantwortlichen Mitte September. Die Abwicklung von Kauf und Verkauf soll vereinfacht werden. Das Interesse werde sich verstärken, wenn das Bahn-Neubau-Projekt erfolgreich zu Ende geführt sei. Medial zumindest ist dieses Ziel bereits erreicht. Denn über die Aktie und damit über die Seilbahn wird nun auch in Finanzfachzeitungen und -onlineportalen regelmässig berichtet. (FS)