«Solothurness» war gefragt in unserem Sommerwettbewerb vom 23. Juli, bei dem es um sieben Türme oder Bezüge dazu ging. Nun, «Solothurness» beinhaltet auch Kenntnisse der hiesigen Fasnachtsbräuche, und da haperte es bei etlichen der insgesamt 132 mitmachenden Leserinnen und Lesern gewaltig. Auch altgediente Fasnachtsprominenz tappte in die Hilari-Falle, die für die meisten der 58 falschen Lösungen sorgte.

Doch schön der Reihe nach: Kaum Probleme bereitete der Turm 1 im Aarhof, nur eine Person lag mit dem «Areggerhof» daneben. Die Landi mit Turm 2 und die St. Peterskapelle oder St. Peter mit Turm 3 wurden durchwegs richtig erkannt, wogegen Turm 4 über dem Chüngeligraben einigen Teilnehmenden Kopfzerbrechen bereitete. So wurde verschiedentlich «Castrum» oder gar «Chantier» als Lösung genannt – ungeachtet des hilfreichen Tipps, dass beim gesuchten Wort «schmackhafte Langohren», eben «Chüngeli», im Spiel seien.

Turm 5 der Loretokapelle wurde durchwegs identifiziert, allerdings oft falsch mit zwei «t» geschrieben – was aber dennoch als richtig gewertet wurde. Auch das Türmchen auf dem alten Trakt des Bürgerspitals war ein problemloser Fall. Unter den noch 74 richtigen Einsendungen zog unsere Redaktorin Rahel Meier den Langendörfer Röbi Loser als Gewinner eines Nachtessens für zwei Personen, gesponsert vom Solothurner Hotel Roter Turm mit seiner attraktiven Dachterrasse.

Der Start der Schnitzelbänke

Zugegeben, die Frage nach Turm 6 war nicht ganz einfach. Und deshalb «Solothurness» so wichtig. Natürlich erfolgt der Fasnachtsstart am 13. Januar mit dem Hilari. Aber noch nie hatte dieser irgendetwas mit dem Gemeindehöfli und dem Hofturm dort zu tun. Wer den Bildbeschrieb aufmerksam las, konnte ihm entnehmen, dass den Turm viele Solothurnerinnen und Solothurner einmal im Jahr sehen, wenn die Schnitzelbänke am H… in die Fasnacht starten. Diese starten aber erst am Schmutzigen Donnerstag mit dem Höflisingen in die närrische Zeit.

Am Hilari tritt zwar die Narrenzunft Honolulu in vier Restaurants öffentlich auf – doch die Zunft versteht sich beileibe nicht als Schnitzelbank. «Höflisingen» war deshalb das richtige Lösungswort, wobei «Höfli» als immerhin korrekte Standortbezeichnung für den Turm noch als richtig befunden wurde. Zwei Einsendungen waren besonders fasnachtsspezifisch, aber falsch: Sie ordneten den Buchstaben «H» fürs Höfli(singen) dem Begriff «Hudibras» zu …