Solothurner Fasnacht

Das «11 Minuten» ist keineswegs eine «Gähn Tour de Soleure»

Titelblatt des «11 Minuten» 2018

Titelblatt des «11 Minuten» 2018

Traditionell einige Tage vor den Bezahl-Zeitungen Postheiri und Hudbras drängt die Gratis-Gazette «11 Minuten» auf den Fasnachtszeitungs-Markt.

Nach der eher dünnen Jubiläums-Ausgabe im letzten Jahr hat die Redaktion wieder deutlich zugelegt und einige Terrains in Honolulu beackert. Schön, dass fast ausschliesslich Local Heroes in die Kränze kommen, einige sogar gleich mehrfach.

Der präsidiale Sesselkleber Kurt Fluri erhält breiten Raum, während das Frontaufmacherthema, die «Gähn Tour of Soleure», eine Innovation von Touri-Direktor Jürgen Hofer entlang der St. Niklausstrasse ist. Ein farbiges Szenario rund um die «Zwischen-CIS-Nutzung» hat Illustrator Rolf Imbach entwickelt, und ebenfalls einen bunten Schwerpunkt setzt die Spekulativ-Seite mit den besseren und schlechteren Karten für die Nachfolge von Honolulu-Ober Samuel Hofer, der bekanntlich nach dem Aschermitttwoch in die Zufrüh-Pension geht.

Pointiert wie immer sind die Kürzestsprüche in der Rubrik 11 Sekunden. Sein Fett weg bekommt – ebenfalls gezeichnet – Manor mit seinem Food-Abzug aus Solothurn, und ganz in Rosa erscheint – wie es sich gehört – «La Gazella della Spott» mit dem Skore Bipperlisi contra Auto 10:0 oder der Polenta mit Pietro Fedeli und seiner Squadra Azzurra. «Beizentruur» dagegen herrscht für «11 Minuten» in der Vorstadt, und natürlich nicht fehlen darf eine #MeToo-Debatte um die Solothurner Fasnacht. Lesenswert alles, und damit eindeutig eine närrische Konsumationsdosis, die oberhalb von 11 Minuten liegt. (ww)

«11 Minuten» gibts gratis bei Walter Architekten, im Jägerstübli, beim Cherzenjeger, Zunfthaus zu Wirthen, im Chuchilade, in der Taverna Amphorea, im Akropolis, in der Sternen Pizzeria, in der Cantina del Vino, im Craft Bier Center, Chicken Chaotikum und bei Boden Mobilia.

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