Solothurn

Dani Fohrler: «Moderator? Das ist ein Traumjob!»

Dani Fohrler wurde von HESO-OK-Präsident Roger Saudan am 14. HESO-Forum in der Reithalle begrüsst. ww

Dani Fohrler wurde von HESO-OK-Präsident Roger Saudan am 14. HESO-Forum in der Reithalle begrüsst. ww

Was wird von einem TV- und Radio-Moderator verlangt? Auf unterhaltsame Weise gewährte Dani Fohrler am HESO-Forum in der Reithalle Einblicke in (s)einen Traumjob.

«Moderator – ein Traumjob?» Unbedingt, «da ersetzte ich das Fragezeichen durch ein Ausrufzeichen», betonte Dani Fohrler vor einer gut gefüllten Reithalle in Solothurn – das 14. HESO-Forum zog Aussteller, Gemeinde- und Stadtvertreter in rauen Mengen an. «Schon als Kind wollte ich Moderator werden und bastelte auf Disketten meine eigenen Radiosendungen zusammen», bekannte der 1967 geborene Deitinger, 1991 bis 1998 einer der Gründerväter von Radio 32. Nach einem dreijährigen Abstecher zum wieder aufgegebenen Fernsehsender TV 3 landete Fohrler «back to the roots» und moderiert seit zehn Jahren bei Radio DRS1 die zweistündige Vormittagssendung «Treffpunkt», die Gesellschaftsthemen aufgreift.

Plastisch schilderte der Moderator, wie er das gesamte Drehbuch in seiner Mundart schreibt und welche Einspielmöglichkeiten er hat anhand einer ausgestrahlten Sendung zur «Sexualufklärig» mit den Statements zweier Buben. Mit einer Powerpoint-Präsentation – seiner ersten überhaupt – brachte er dem Publikum aber auch die hochkomplexe technische Anforderungswelt an einen Moderator näher. Und ergänzte diese durch einige sehr menschliche Aspekte seines Jobs: «Versprecher? Alle haben Angst davor. Dabei ist ein Versprecher nichts Schlimmes – im Gegenteil: das fägt!»

Oder: «Die meisten Leute hören am Radio nie auf, die muss der Moderator abstellen.» Und dann räumte Dani Fohrler auch mit einer irrigen Volksmeinung auf: Wer denke, der Moderator mache das Musikprogramm, der täusche sich gewaltig.

«Neue Energie Solothurn»

Die Herbstmesse Solothurn HESO wird heuer am 21. September zwar um 14 Uhr aufgehen, aber erst um 16 Uhr durch Bundesrätin Doris Leuthardt offiziell eröffnet. «Mit 250 Ausstellern ist die Messe bereits nahezu ausverkauft», lobte OK-Präsident Roger Saudan auch die Arbeit seines neuen Teams. Ein besonderer Höhepunkt wird erneut die Sonderschau sein, die von Michel Aebi vorgestellt wurde. 20 Unternehmen, die unter «Neue Energie Solothurn» auftreten, machen ihre Affiche zum Programm.

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