Weihnachtsgeschichte
Damit die drei Magier nicht vergebens erscheinen: Solothurn sucht Jesuskind

«Die Weihnachtsgeschichte live erleben!» Unter diesem Motto stellen die Solothurner Landes- und Freikirchen nächsten Sonntag, 15. Dezember, die Weihnachtsgeschichte dar. Doch noch fehlt das Wichtigste: Das Jesuskind.

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Für die Rolle des Jesuskindes sollte das Baby nicht älter sein als drei Wochen.

Für die Rolle des Jesuskindes sollte das Baby nicht älter sein als drei Wochen.

Hansjörg Sahli

Beim Biel- und Baseltor und bei der Kreuzackerbrücke führen Beamte unter Aufsicht römischer Soldaten die von Kaiser Augustus verordnete Volkszählung durch. Auf der St.-Ursen-Treppe hält König Herodes Hofstaat.

Er befasst sich mit beunruhigenden Gerüchten über einen neugeborenen König, die drei Magier aus dem Osten ihm zu Ohren gebracht haben. Am Friedhofplatz hüten Hirten ihre Schafe. Auf dem Märetplatz, im Zentrum des Geschehens, sind Maria und Josef und das neugeborene Kind in der Krippe vorzufinden. Wären – denn aktuell fehlt das Wichtigste: das Jesuskind.

Baby gesucht

Pfarrer Urs Dummermuth: «Das vorgesehene Baby ist leider erkrankt. Nun suchen wir dringend Ersatz. Das Neugeborene sollte nicht älter als drei Wochen sein.» Sonst würden die drei Magier vergebens durch die Stadt ziehen und den neugeborenen König suchen. Deshalb nimmt Urs Dummermuth unter Tel. 079 342 10 75 gerne Meldungen von interessierten Eltern entgegen..

Die Weihnachtsreise findet von 14.30 bis 16.30 Uhr statt mit anschliessendem gemeinsamen Weihnachtssingen auf dem Marktplatz. Ebenfalls am Sonntag wird der erste Sonntagsverkauf der Stadtgeschäfte von 11 bis 17 Uhr durchgeführt, am 22. Dezember dann der zweite. (szr)