Wahlen 2015

CVP-Amteipartei Solothurn-Lebern nimmt den Kampf auf

Kandidierende der CVP und der JCVP, hinten: Susan von Sury, Magdalena Rieder (JCVP), Andrea Heiri (JCVP), Herolinda Rexhepi (JCVP) vorne: Matthias Meier Moreno, Pirmin Bischof (SR), Pascal Walter.

Kandidierende der CVP und der JCVP, hinten: Susan von Sury, Magdalena Rieder (JCVP), Andrea Heiri (JCVP), Herolinda Rexhepi (JCVP) vorne: Matthias Meier Moreno, Pirmin Bischof (SR), Pascal Walter.

Die Amtei Solothurn-Lebern der CVP schickt Susan von Sury, Pascal Walter und Matthias Meier Moreno ins Rennen um die sechs begehrten Sitze im Nationalrat. Dazu stossen drei Frauen aus der JCVP. Pirmin Bischof kandidiert für den Ständerat.

Allen sei klar, dass man vor einer schwierigen Ausgangslage stehe, erklärt CVP-Amteipräsident Paul Dietschy an der Nominationsversammlung in Grenchen. Denn einerseits würden alle sieben bisherigen wieder antreten und andererseits müsse einer von diesen auch noch «über die Klippen springen», da dem Kanton ein Sitz weggenommen werde. Trotzdem geben sich die Christdemokraten kämpferisch. «Bei den Regierungsratswahlen hat uns auch niemand zugetraut, dass wir die beiden Sitze halten können», sagt Dietschy.

Die Amteipartei Solothurn-Lebern der CVP schickt drei Kandidaten ins Rennen um die sechs begehrten Sitze: Die Solothurner Gemeinde- und Kantonsrätin Susan von Sury, Pascal Walter, Ersatzgemeinderat und Co-Präsident der Solothurner Stadtpartei und den Grenchner Ersatzgemeinderat Matthias Meier Moreno.

Zusätzlich präsentierte auch die JCVP ihre Kandidatinnen aus der Amtei und sorgt mit den Jungtalenten Andrea Heiri, Magdalena Rieder und Herolinda Rexhepi für eine geballte Ladung Frauenpower bei den Christdemokraten. «Frauenanliegen in der Politik sind mir stets wichtig gewesen und wir können stolz darauf sein, dass die Amtei vier Frauen aufstellt», sagt der Amteipräsident.

Es sei ein gefährlicher Weg Bischof nur als Ständerat aufzustellen und ihn nicht auch als Zugpferd auf die Nationalratsliste zu setzen, monierte ein Parteimitglied. Dietschy erwiderte, dass dies eine Frage der Glaubwürdigkeit sei, jemanden der bereits vier Jahre im Ständerat war, wieder auf die Nationalratsliste zu setzen. Ins gleiche Horn stösst auch der Angesprochene selbst. „Es wäre den Wählerinnen und Wähler gegenüber nicht anständig für ein Amt zu kandidieren, welches man gar nicht anstrebt“, erklärt Bischof.

«Auch AHV in vier Anläufen»

Bischof ging auch auf die verlorene Abstimmung bei der Familieninitiative ein. Er machte keinen Hehl daraus, dass man die Abstimmung gnadenlos verloren habe. Aber das gehöre nun einmal zum politischen Alltag dazu und es sei auch legitim zu verlieren, solange man deshalb nicht resigniere und aufgebe. «Die AHV hat ebenfalls vier Anläufe gebraucht und auch unsere nächste Familieninitiative ist schon auf dem Weg», so der Ständerat. Schliesslich sei es immer noch die CVP, welcher das Volk die grösste Kompetenz in Sachen Familienpolitik zugestehe.

Landamman Roland Heim berichtete über seine bisherigen Erfahrungen im Regierungsrat und brachte auch das Thema R.R Donelley zur Diskussion. Er räumt ein, dass vor 14 Jahren bei der Ausschreibung Fehler gemacht worden seien. Ein sofortiger Wechsel sehe er zwar nicht als dringlich an, aber es sei klar, dass man sich nach dem Wunsch der öffentlichen Meinung und des Kantonsparlaments richten werde. Zunächst werde sich aber die GPK mit der ganzen Situation befassen. So oder so, sagt Heim, die Probleme würden dem Kanton in nächster Zeit sicher nicht ausgehen.

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