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Covid-Gesetz
Mit brennenden Fackeln ein Zeichen setzen: Rund 300 Personen zogen durch die Solothurner Altstadt

Zunächst verlief der Anlass am Donnerstagabend friedlich. Doch dann störten vermummte Jugendliche den Umzug und beleidigen die Demonstranten. Die Polizei konnte deeskalieren.

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Mit brennenden Fackeln zogen am Donnerstagabend rund 300 Menschen durch die Altstadt von Solothurn. Organisiert wurde der Fackelumzug von den «Freunden der Verfassung Regio-Gruppe Solothurn». Die Beteiligten wollten mit dem Anlass gegen die Änderung des Covid-19-Gesetzes, über die am 28. November abgestimmt wird, demonstrieren. Der Umzug war im Vorfeld bewilligt worden.

Organisator Carlo Rüsics sagt gegenüber Tele M1: «Ich will nicht, dass meine Kinder – wenn sie mal in den Ausgang gehen und Teenies sind – dem Kellner ein Zertifikat und ihre ID zeigen müssen.»

Mit diesem Argument kann Elia Leiser, Präsident der EVP Kanton Solothurn, allerdings nichts anfangen. Bei der Abstimmung gehe es um viel mehr. Er sagt: «Es geht darum, dass wir die Wirtschaft unterstützen, dass wir Arbeitslose verhindern und dass gerade die Leute, die besonders hart betroffen sind, Planungssicherheit erhalten.»

Obwohl der Umzug von Vermummten gestört wurde und nicht die geplante Strecke abgelaufen werden konnte, zog die Stadtpolizei Solothurn letztlich ein positives Fazit. (bey)

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