Filmtage-Ausstellungen

Christoph Rütimann, Mathias Gnädinger und der Jura

"Jura-Jurassique" -Öanfe ausgestorbene Geschöpfe leben wieder auf

"Jura-Jurassique" -Öanfe ausgestorbene Geschöpfe leben wieder auf

Traditionsgemäss finden an den Solothurner Filmtagen immer auch verschiedene Kunst-Ausstellungen statt.

Im Kunstmuseum Solothurn sind ab Samstag Arbeiten von Christoph Rütimann unter dem Titel «Die Linie im Kopf» zu sehen. Rütimann (*1955) gehört zu den bedeutendsten Schweizer Künstlern der Gegenwart. Er ist mit Performance und Installation ebenso hervorgetreten wie mit Video, Skulptur, Malerei und Zeichnung. Das Kunstmuseum Solothurn zeigt nun einen breiten Überblick seines zeichnerischen Werks – von 1986 bis heute.

Im Künstlerhaus S11 zeigt der Fotograf und Kameramann Grischa Schmitz, Fotos, die während der Dreharbeiten zum letzten Film von Mathias Gnädinger, «Der grosse Sommer», in Japan und in der Schweiz entstanden sind. Auf 250, mehrheitlich kleinformatigen Fotos, ist so ein sehr persönliches Foto-Tagebuch von grosser Intensität entstanden.

Die Aufnahmen sind ein fast wehmütiger und doch lebensbejahender Abschied vom bekannten Charakterdarsteller, dessen Körper so massig, dessen Ausdruck aber umso feinfühliger war. 

In der Freitagsgalerie zeigt die Malerin und Animationsfilmerin Julie Mathieu zusammen mit ihrem Mann Lucas Zbinden Aquarelle und Bilder in Öl, die sie zu ihrem Animationsfilm «Jura-Jurassique» geschaffen hat. Gleichzeitig ist der viereinhalb Minuten dauernde Animationsfilm in der Freitagsgalerie zu sehen. Eine Hommage an die teils ungezähmte Landschaft im Jura und dessen geheimnisvolle Wesen. Die Ausstellung ist jeweils ab 17 Uhr bis zum 27.  Januar geöffnet. (frb)

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