Solothurn
Chessler sorgen für lauten Start in die Fasnacht

Der Start in die Fasnacht ist den Solothurnern wahrlich geglückt: «Honolulu» erlebte anlässlich der Chesslete den wohl rasantesten und längsten Weisshemden-Umgang aller Fasnachtszeiten.

Wolfgang Wagmann
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 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
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 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
Solothurner Chesslete
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)
 In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)

In «Honolulu» eröffnet die Chesslete mit jeglichem lautstarken Instrumentarium die Fasnacht. (Fotos: Hansjörg Sahli)

Dass man sich nach 48 Chessleten ensuite so etwas antun muss: Am Schmutzigen Donnerstag früh war zuerst ein Sprint angesagt und dann Zeitschinden. Der neue Oberschessler der Narrenzunft Honolulu, Reto Stampfli, schaffte es doch tatsächlich, eine Viertelstunde nach fünf auf der Wengibrücke zu sein, und 5.20 Uhr bereits wieder in der Altstadt. «Ich bin die Strecke tags zuvor mit dem Militärvelo abgefahren», meinte Stampfli sich optimal vorbereitet zu haben.

Nur die 18 km/h mit dem Velo hätte der ehemalige Schweizer Gardist nicht unbedingt strammen Schrittes anschlagen müssen. Immerhin folgten so fast alle in die Vorstadt und es zeigte sich wieder einmal das in den letzten Jahren nie mehr vorgekommene Bild zweier Brücken voller Chesslerinnen und Chessler - gegen 6000 sollen es laut Schätzungen gewesen sein.

Erstmals durchs Säutöri

Auch für die ältesten Chesslete-Cracks gabs eine absolute Premiere: Das Säutöri wurde passiert. Danach allerdings folgte ein Kreisen des Umzugs durch alle möglichen Gassen. Erst gegen 6 Uhr sollte die Chesslete wieder den Ausgangspunkt auf dem Söilimäret erreichen. Mit Ach und Krach schaffte es Reto Stampfli, der zuvor erst eine Chesslete – nämlich die letztjährige – beendet hatte, die Mehlsuppen-Beizer nicht zu düpieren. Es hagelte im Narrestübli des «Alten Stephans», denn auch Spott und Kritik. So erboten sich Stampflis Vorgänger-Oberchessler Pascal Bosshart und Markus Flury an, dem neuen Kollegen Kurse zu geben...

Auch Esther Gassler auf der Gass

Beeindruckt vom riesigen Chesslerzug zeigte sich auch Volkswirtschaftsdirektorin Esther Gassler, die sich nach ihrer Chesslere-Premiere im «Chez Fritz» stärkte. Ob die Präsenz der FDP-Regierungsrätin mit Ostschweizer Wurzeln mit dazu beigetragen hat, dass die Chesslete 2011 ausnehmend gesittet abgelaufen ist?

Peter Fedeli, Kommandant der Stadtpolizei, war jedenfalls des Lobes voll: «Es blieb vor der Chesslete sehr ruhig und wir haben auch keine Sachbeschädigungen oder Ausschreitungen festgestellt.» Und er mutmasste, ob sich der Umstand günstig ausgewirkt hatte, dass diese Fasnacht keine Schulferien sind.

Die Lehrer jedenfalls verabschiedeten sich gestern morgen rasch vom After-Chesslete-Trubel, der in den Restaurants von Musikformationen, darunter der Mamfi Guggemusig oder der Alt-Gugaageri angheizt wurde. Ein stimmungsvoller Fasnachtsauftakt, der die anfängliche Hetzerei bald vergessen liess.