Neubau
Bürgerspital: Nun läuft die zweimonatige Einsprachefrist

Bis 10. Dezember führt das Bau- und Justizdepartement das Auflageverfahrenzu der kantonalen Richt- und Nutzungsplanung für den Spitalneubau durch.

Merken
Drucken
Teilen
Bürgerspital

Bürgerspital

Oliver Menge

Im Nachgang zu der Volksabstimmung vom Juni 2012 zum Neubau des Bürgerspitals soll die neue Spitalanlage im kantonalen Richtplan verankert werden – gleichzeitig mit dem Verfahren für die dazu erforderliche Änderung des bestehenden Teilzonen- und Gestaltungsplanes.

Dies deshalb, weil das Spital als publikumsintensive Anlage mit mehr als 1500 Fahrten von Personenwagen pro Tag gilt. Und an solche Anlagen werden gewisse Standortanforderungen wie Nähe zu Nutzern, Zentralität des Standorts, Erschliessung mit dem motorisierten Individualverkehr und dem öffentlichen Verkehr gestellt. Der Standort des Spitals erfüllt diese Voraussetzungen.

Aktuell und bis 10. Dezember sind die Richtplananpassung und die Anpassung des kantonalen Teilzonen- und Erschliessungsplans sowie des Gestaltungsplans öffentlich aufgelegt. Die Nutzungspläne regeln die notwendige Verlegung der Wassergasse und die Baubereiche der neuen Spitalbauten.

Zusätzliche Parkflächen während der Bauzeit

Während der Bauzeit werden zusätzliche Flächen vorübergehend fürs Parkieren beansprucht, sowie für die Baustelleninstallation und als Deponieflächen. Diese sind ebenfalls in den aufliegenden Nutzungsplänen dargestellt. Die Linienführung der Wassergasse und die Lage und Höhe der Spitalbauten sind mit Profilen im Gelände sichtbar gemacht.

Während der öffentlichen Auflage kann sich jedermann zur Anpassung des kantonalen Richtplans mit einer schriftlichen Einwendung äussern. Einsprachen gegen die Nutzungspläne sind möglich, soweit ein schutzwürdiges privates Interesse vorliegt. (sks)