Solothurn
Bürgergemeinde zahlt Brandschaden in der Verenakapelle selbst

Die kantonale Gebäudeversicherung übernimmt nur 60'000 der 113'000 Franken teuren Sanierungsarbeiten, die nach dem Brand in der St.Verenakapelle nötig sind. Die Bürgergemeinde akzeptiert dies und legt keine Beschwerde ein.

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Ein Funkenflug hatte im März einen Brand in der St. Verenakapelle ausgelöst. Archiv

Ein Funkenflug hatte im März einen Brand in der St. Verenakapelle ausgelöst. Archiv

Es war ein Unglück, auch wenn weitaus Schlimmeres verhindert worden ist. Am 1. März 2017 brannte es in der St. Verenakapelle in der Solothurner Einsiedelei.

Für die Bürgergemeinde Solothurn heisst das nun, dass sie 53'000 Franken Schaden bezahlen muss. Denn die kantonale Gebäudeversicherung übernimmt nur 60'000 der 113'000 Franken teuren Sanierungsarbeiten. Die Versicherung ist der Meinung, dass ein Teil der offerierten Arbeiten als Sanierungsmassnahmen einzustufen sei.

Obwohl die Bürgergemeinde überzeugt ist, dass Reinigungsarbeiten an gewissen heiklen Oberflächen in der Kapelle automatisch auch Sanierungsarbeiten mit sich ziehen, akzeptiert sie den Entscheid nun.

Sie hat eine beim Verwaltungsgericht vorsorglich eingereichte Beschwerde gegen die Gebäudeversicherung zurückgezogen, wie gestern Radio 32 berichtet hat. Das Geld, das ein Gerichtsfall kosten könnte, werde besser in die Sanierung investiert, hiess es. (lfh)

Die Verenakapelle nach dem Brand vom 1. März
7 Bilder
In dieser Ecke brannte es.
Einsiedler greift rasch zum Feuerlöscher Am Mittwoch brannte es in der Verenaschlucht in der Kapelle der Einsiedelei. Der Einsiedler reagierte schnell und konnte Schlimmeres verhindern.
Russ am Boden
Auch an der Decke hat der Russ Schaden angerichtet
Die verkohlte Verenakapelle

Die Verenakapelle nach dem Brand vom 1. März

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